Ergebnisse vom Hockeyturnier 07.04.2019 in Dresden

Am gestrigen Sonntag fand in der Halle des Marie Curie Gymnasiums in Dresden das 49. Dresdner Einradhockeyturnier statt. Gemeldet waren 5 Teams. Das bedeutete, dass die einzelnen Spiele und Halbzeiten aufgrund der Anvisierten Spielzeit von 2h pro Turnier pro Team sehr lang ausfielen. Pro Spiel waren 2x 15 Minuten zu absolvieren. Jedes Team musste 4 Spiele bestreiten, was in Summe 10 Spiele waren. Das Turnier hatte auf jeden Fall viele spannende Partien zu bieten. Leider waren einige Spiele auch von den noch unerfahrenen Schiedsrichtern geprägt. Zum einen ist das natürlich für die spielenden Mannschaften oft ärgerlich, wenn nicht alle Vergehen gesehen und gepfiffen werden, zum anderen ist es natürlich auch gut, wenn neue Spieler Schiedsrichtererfahrungen sammeln.

Wirklich überragend spielten die Uners, die mit präzisen Pässen und Torschüssen alle 4 Spiele für sich entscheiden konnten. Dabei erzielten sie unglaubliche 42 Tore (was einen Durchschnitt von 10,25 Toren pro Spiel entspricht) bei nur 17 Gegentoren. Das macht in Summe eine Tordifferenz von 25 Toren. Zum Vergleich: die zweitplatzierten Löwen kommen hier mit 26 zu 22 nur auf 4 Tore Differenz, die drittplatzierten Tiger mit 26 zu 28 sogar nur auf -2.

Ein sehr spannendes Spiel war das Spiel der beiden letztplatzierten. In der ersten Halbzeit hatten die Flitzer den Blue Phönix Erfurt nicht viel entgegenzusetzen, wodurch Erfurt mit einer verdienten 1:7 Führung in die Halbzeitpause ging. Hier zeigte sich, dass bei den Neustädter Einradflitzern das Zusammenspiel noch nicht so ideal passt. Sie sind die einzige Mannschaft, die sich aus Spielern zweier Vereine aus unterschiedlichen Städten zusammensetzt. Gemeinsame Trainings gibt es nicht. Und für die Chemnitzer Spieler, die hauptsächlich Freestyler sind, nimmt das Hockeyspiel nicht den Anteil im Training ein, wie es bei den anderen Mannschaften ist, die nur Hockey Spielen. Trotzdem fanden sich die Flitzer in der zweiten Halbzeit immer besser ins Spiel, die Abwehr stand stabil und im Angriff funktionierte das Zusammenspiel stetig besser. Ohne weitere Gegentore konnten die Flitzer den Rückstand so auf 6:7 verkürzen. Für einen Sieg reichte es aber nicht, was Erfurt den vierten Platz bescherte.

Abschlussbild mit freudestrahlenden Siegern in gelb

Ergebnistabelle

Pl.MannschaftPktToreGegent.Diff.Ligapkte.
1Uners Litoměřice 12421725313
2Dresdner Einradlöwen926224247
3Dresdner Einradtiger62628-2156
4Blue Phoenix Erfurt32335-1294
5Neustädter Einradflitzer SV TuR01835-1752

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Kultusministerium lenkt ein: Einradfahren endlich erlaubt!

Heute erreichte mich die freudige Nachricht, dass Einrad AGs an sächsischen Schulen jetzt endlich erlaubt sind. Das mag für manchen seltsam klingen, aber tatsächlich war es bisher verboten Einradfahren als Ganztagsangebot (GTA) anzubieten.

Vorgeschichte

Was war geschehen? Zum RTB in Chemnitz 2017 erreichte mich ein Hilferuf aus dem nahegelegenen Lichtenau. Dort gab es bereits über mehrere Schuljahre eine kleine aber feine Einrad AG, die sich wachsender Beliebtheit erfreute und auch immer wieder schöne Auftritte in der Region hatte. Ursprünglich an der Grundschule Niederlichtenau gegründet, trainierte die Gruppe jetzt an der Oberschule Oberlichtenau. Die Schüler und Eltern waren begeistert von dem Angebot und auch die regionale Presse (Freie Presse) berichtete über die Gruppe und ihre Auftritte.

2017 bekam das Ganze aber einen herben Dämpfer: In Lichtenau flatterte Post vom Amt ein. Das Kultusministerium informierte Bürgermeister und Schule darüber, dass das Einradfahren als GTA nicht gestattet und die Gruppe aufzulösen sei. Da konnte auch der Bürgermeister nichts bewirken. Wenige Wochen vor der geplanten Teilnahme an den Ostdeutschen Meisterschaften stand die Gruppe vor dem Aus.

Diskussionen mit den Ämtern

Was sich wie ein schlechter Scherz oder Missverständniss anhörte, sollte sich aber als voller Ernst herausstellen. Als Landesvertreter Sachsen ging ich also in die Spur, um das Amt zu überzeugen. Da ich mit einer Lehrerin zusammenlebe, wusste ich, an welche Stellen ich mich wenden musste. Über die Regionalstelle Chemnitz der Sächsischen Bildungsagentur (SBAC, inzwischen Landesamt für Schule und Bildung LaSuB) im Referat für Ganztagsangebote waren schnell die verantwortlichen Stellen für diese Entscheidung ermittelt und ich konnte das Anliegen mit der Referatsleitung für Schulartübergreifende Angelegenheiten im Kultusministerium (SMK) in Dresden Diskutieren.

Eigentlich sollte es nicht schwer sein, das Kultusministerium zu überzeugen. Die Argumente für das Einradfahren sind ja leicht erklärt. Was sollte man da noch dagegen haben? Sicherheitsbedenken? Schnell ausgeräumt. Die Fallhöhe von einem Einrad (Höhe Nabe) ist ja noch geringer als die von einer gewöhnlichen Schulsportbank und wenn die Kinder in den Pausen über den betonierten Hof rennen ist es allemal gefährlicher.

Die Argumente

Die sachlichen Argumente wähnte ich in jedem Falle auf meiner Seite. Gemäß Sächsischer Ganztagsangebotsverordnung (SächsGTAVO) sollen die Angebote zur „individuellen Förderung von Kindern mit Entwicklungsbesonderheiten“ beitragen und „übergreifenden Kompetenzen“ stärken sowie „Prävention von Schwierigkeiten im Lernen oder im Verhalten“ leisten und bei „sozialen Problemlagen“ unterstützen. Die Schüler sollen die Gelegenheit erhalten, „Interessen, Talente und Neigungen zu entdecken bzw. zu entwickeln und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.“[1] Empfohlen werden unter Anderem „Angebote zur Erhöhung der Aufmerksamkeit und Konzentration“[4], beispielsweise „spiel-, sport- und bewegungsorientierte Angebote“[1]. Die Ergebnisse verschiedener Motoriktests an Schulen (z.B. KOMPASS[2], DMT 6-18[3], etc.) zeigen, dass viele Kinder heute motorische Defizite aufweisen und es nötig ist, an dieser Stelle gezielt zu Schulen.
Die ständigen Banlance- und Ausgleichsbewegungen beim Einradfahren stärken die Autochthone Rückenmuskulatur (Stützmuskulatur der Wirbelsäule) und beugen somit Rückenbeschwerden vor, die in unserer „sitzenden Gesellschaft“ zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten zählen.

Einradfahren schult Konzentration/ Fokussierung und Durchhaltevermögen und deckt sich somit mit den Anforderungen an GTAs und kann sich positiv auf das Lernverhalten der Kinder auswirken. Besonders bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefiziten (ADS) werden Sportarten empfohlen, die „der Bewegungsfreude nachkommen, das Selbstwertgefühl stärken, Selbststeuerung und Selbstkontrolle fördern, die Körperbasissinne ansprechen und stimulieren“[4] sowie  „ein hohes Maß an Selbstwahrnehmung, -steuerung und -kontrolle“[5] benötigen. Hier wird das Einradfahren in verschiedenen Quellen explizit empfohlen.[4][5]

„Wenn die Kinder im Zirkus Selbstbewusstsein bekommen, trauen sie sich in der Schule mehr zu“ heißt es auf der Seite von Zirkus macht Stark[6]. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat dies erkannt und fördert daher mit diesem Projekt bundesweit Zirkuspädagogische Projekte, darunter auch mehrere Projekte mit Einradfahren im Freistaat Sachsen. Ziel ist hier die „Stärkung des Selbstwertgefühls durch Anerkennung für das erreichte Können, selbstbestimmtes Handeln und Selbstmotivation durch aktive Auseinandersetzung mit sich selbst“ sowie „der Erwerb sozialer Kompetenzen […] z. B. Teamgeist, Rücksichtnahme und Bereitschaft zur Konfliktlösung, Respekt vor der Persönlichkeit der Mitartisten und eine eigene Standortbestimmung in der Auseinandersetzung mit anderen und der Welt.“[6]

Das Japanische Bildungsministerium empfiehlt in seinen Richtlinien für die physische Entwicklung, dass Schulen Einräder, Stelzen und Hula-Hoop-Reifen anbieten sollen um das Balancegefühl und die Rumpfmuskulatur zu stärken. Die Japanische Lotteriegesellschaft finanziert jährlich bis zu 2.000 Einräder für Schulen.  Fast alle Grundschulen in Japan bieten ihren Schülern für die Hofpausen zahlreiche Einräder.

Diese Argumentation lässt sich noch um einiges Verlängern. Auch bezüglich des geringen Verletzungsrisikos lässt sich viel Argumentieren. Eigentlich müsste sich das Kultusministerium ein Beispiel an Japan nehmen, wenn es den die selbstgesteckten Ziele erreichen und den eigenen Ansprüchen gerecht werden wollte. Trotzdem stand am Ende der Diskussion mit dem Kultusministerium weiterhin das Verbot des Einradfahrens als GTA.

Wie argumentiert das Kultusministerium?

Grundsätzlich stimmt man diesen Argumenten natürlich auch im Kultusministerium zu. Der Knackpunkt war ein ganz anderer: Das Kultusministerium Sachsen hat gemeinsam mit der Unfallkasse Sachsen 2012/13 eine Liste von Sportarten für den Schulsport (nachlesbar in der Handreichung „Sicherer Schulsport“) erarbeitet, welche generell oder unter bestimmten Auflagen zulässig sind. Das hat in erster Linie versicherungstechnische Hintergründe. Was nicht auf der Liste steht, ist nicht zulässig. Es stehen dort zwar weitaus gefährlichere Sportarten aufgelistet (z.B. Abfahrtsski), aber unsere Randsportart hatte es bis dato nicht auf die Liste geschafft. Das Kultusministerium sagt aber: „Im Rahmen der Ganztagsangebote von Schulen soll der sportfachliche Bezug zum Unterrichtsfach Sport gewahrt werden. Deshalb begründet sich die Liste der förderfähigen Sportarten (von 2012/2013) im Rahmen von Ganztagsangeboten durch die Lehrplansportarten und in den Festlegungen, welche in der Handreichung „Sicherer Schulsport“ (Unfallkasse Sachsen und Kultusministerium) fixiert worden.“[7] Kurzum: nur was auch im Schulsport zulässig ist, kann auch als GTA angeboten werden.

Was ist die Konsequenz daraus?

Einradfahren war somit als GTA (Schul-AG) in Sachsen nicht zulässig. Einräder oder externe Trainer konnten nicht mit dem GTA Budget finanziert werden. Schulen empfahl ich daher, entweder den Träger des Angebots zu ändern (Hort oder Sportverein) oder keine Einrad AG anzubieten, sondern Balance und Koordination (so etwas steht in der Liste) und die Einräder über den Förderverein (sofern vorhanden) zu finanzieren.

Was hat sich jetzt geändert?

Die Lichtenauer wollten das so nicht auf sich sitzen lassen, auch, wenn sie vorerst mit einer Sondergenehmigung „Bestandsschutz“ genossen. Gemeinsam mit Schule und Trainer ging man auf den Bürgermeister zu, welcher sich für das Einradfahren stark machte. Ihnen ist gelungen, woran ich schon nicht mehr geglaubt hab: Einradfahren wurde in die Liste der zulässigen Sportarten aufgenommen und ist damit ab kommendem Schuljahr an allen sächsischen Schulen in Zuge der Ganztagsbetreuung erlaubt.

An dieser Stelle möchte ich daher noch einmal allen Beteiligten danken, die sich hierfür stark gemacht haben, allen voran dem Bürgermeister Andreas Graf und dem Trainer Ulrich Köhler, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben und das Kultusministerium hier zum Einlenken bewegen konnten.

Anmerkungen:

Ergebnisse vom Hockeyturnier 23.03.2019 in Meißen

Am Samstag fand bereits das zweite sächsische Einradhockeyturnier in dieser Saison an. Geladen hatten Schillis einradschoten vom TV „Frisch auf“ Meißen e.V. in die Turnhalle Heiliger Grund. Die meißner haben inzwischen so viele Spieler, dass sie neben ihrer Ligamannschaft auch noch ein Mix-Team, die Schotenknacker, ins Rennen schicken konnten. Damit galt es ein 7er-Turnier mit 21 Spielen und einer Wertigkeit von 240 Punkten auszuspielen. Pro Team waren 6 Spiele mit je 2 Halbzeiten zu je 9 Minuten zu absolvieren. Neben den Gastgebern waren die Dresdner Teams Tiger, Löwen und Flitzer am Start, sowie Leipzig und Litoměřice.

Dass meißen gute Fortschritte macht zeigte sich nicht nur an den zwei Mannschaften die sie ins Rennen schicken konnten, auch Qualitativ spielten die Gastgeber mit ihrer Ligamannschaft auf sehr hohem Niveau und bestimmten oft über weite Strecken das Spieltempo und begeisterten mit hoher Treffsicherheit, sowohl bei den Torschüssen als auch bei den Pässen. So waren sie in diesem Turnier die Mannschaft mit den meisten Toren* und rangen auch den letztendlichen Turniersiegern ein unentschieden ab. Leider reichte es am Ende trotzdem nur für Platz 3, Löwen und Tiger waren wieder einmal nicht zu schlagen.

Die Uners aus Litoměřice hatten zum wiederholten Male das Pech, keine 5 Spieler zusammenzubekommen. Trotz Leihspieler von Leipzig mussten sie ihre Spiele zu viert bestreiten. Trotzdem konnten sie zwei Siege erringen.

Zum Schluss sahen die Platzierungen so aus:

1   Dresdner Einradlöwen240
2   Dresdner Einradtiger178
3   Schillis Einradschoten146
4   Neustädter Einradflitzer SV TuR117
5   Uners Litomerice75
6   UniLipsSticks26
7   Schotenknacker13

* Schillis Einradschoten 37, Dresdner Einradlöwen 31, Dresdner Einradtiger und Neustädter Einradflitzer 28, Uners Litoměřice 24, UniLipsSticks 15, Schotenknacker 7

Als besonders fleißig stellen sich in dieser Saison die Dresdner Einradtiger heraus, die durch ihre Turnierreise zum Saisonbeginn jetzt bereits 4 Turniere gespielt haben, soviel wie keine andere der inzwischen 89 Ligamannschaften. Knapp die Hälfte hat bis jetzt noch gar kein Turnier absolviert.

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Turnierergebnisse vom 10.02.2019 – Tiger bauen Tabellenführung aus

Während die Tiger bereits am vorangegangenen Wochenende sehr erfolgreich in die Saison 2019 gestartet sind, startete die Saison für die meisten anderen sächsischen Mannschaften beim gestrigen Turnier in Dresden. Der SV Motor Mickten hatte zum 48. Dresdner Einradhockeyturnier in die Turnhalle des 56. Oberschule geladen. Gefolgt sind dem Aufruf neben den vereinseigenen Dresdner Einradtigern und den Dresdner Einradlöwen auch die Neustädter Einradflitzer, Schilis Einradschoten, die Unsers Litoměřice sowie weitere Spieler aus Chemnitz. So konnte ein 6er Turnier (jeder gegen jeden) ausgetragen werden. Da bis vor wenigen Tagen noch nicht klar war, dass ausreichend zusätzliche Spieler für ein Mix-Team verfügbar sein würde und somit ein 5er Turnier geplant war, wurden in Absprache mit dem Ligaausschuss die Halbzeiten von 12 auf 10 Minuten gekürzt. Damit war das 6er Turnier in der gleichen Zeit zu schaffen wie das zuvor geplante 5er Turnier. Zu spielen waren also 15 Spiele zu je 2x 10 Minuten, 5 Spiele pro Team.

Da der SV Motor Mickten seine beiden Teams Löwen und Tiger in dieser Saison neu aufgestellt hat, waren die die Spiele diesmal ausgeglichener. Besonders beachtenswert ist die Leistung der Uners. Trotz dass sie nur zu viert waren, den beiden besten Teams des Turnieres ein unentschieden abringen konnten. Das Mix-Team aus Chemnitzer Nischelflitzer aus 6 Chemnitzer und einem Meißener Spieler konnte leider nur viele Gegentore und Erfahrung sammeln. Am Ende siegten nach vielen spannenden Spielen verdient die Neustätder Einradflitzer (4 Siege, 1 Unentschieden) und rutschen somit in der Ligatabelle auf Platz 2. Den zweiten Platz sicherten sich die Dresdner Einradtiger (3 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage) und bauten damit ihre Tabellenführung weiter aus. Platz drei ging an die Dresdner Einradlöwen (3 Siege, 2 Niederlagen).

Gegen die Flitzer in rot war gestern kein Kraut gewachsen. Lediglich die Uners (gelb) konnten ihnen ein Unentschieden abringen, und das zu viert.

Endergebnis:

  1. Neustädter Einradflitzer SV TuR (275)
  2. Dresdner Einradtiger (239)
  3. Dresdner Einradlöwen (214)
  4. Schillis Einradschoten (131)
  5. Uners Litomerice (99)
  6. Chemnitzer Nischelflitzer (33)

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Tiger sind Tabellenführer

Wer aktuell in die Ligatabelle der deutschen Einradhockeyliga schaut, kann sich schon erst einmal verdutzt die Augen reiben: die Dresdner Einradtiger vom SV Motor Mickten sind Tabellenführer!

Kenner wissen natürlich sofort: gerade am Saisonanfang, wenn nur wenige Mannschaften überhaupt schon Turniere gespielt haben, hat das wenig zu bedeuten. Doch trotzdem haben sich die Tiger die Tabellenführung mit einem äußerst erfolgreichen Wochenende geholt. Gleich am ersten Spieltag der Saison sind die Tiger auf große Reise gegangen und haben gleich an zwei Turnieren teilgenommen: in Lübeck und in Lilienthal. Bei beiden Turnieren waren sie dabei sehr erfolgreich.

Am Samstag spielten sie beim Turnier in Lübeck. Es wurde ein 8er Turnier im Gruppenmodus gespielt. Mit zwei Siegen und einer Niederlage im Penaliyschießen nach Unentschieden sicherten sich die Tiger Platz 2 in ihrer Gruppe. Nach einer Niederlage im Halbfinale spielten sie im Finale um Platz drei und siegten dort haushoch mit 8:2. Am Ende konnten sie so mit einem 3. Platz gleich 5 Mannschaften, die in der Rangtabelle über ihnen stehen, hinter sich lassen.

Am Sonntag ging es dann nach Lilienthal, wo ein 6er Turnier gespielt wurde. Alle 5 Spiele konnten die Tiger klar für sich entscheiden, ließen somit sogar die Vortagessieger Lafaretti Unicorns hinter sich und erreichten damit am Ende verdient Platz 1.

Links:

10.02.: erstes Saisonturnier 2019

Am kommenden Sonntag findet das erste sächsische Saisionturnier der deutschen Einradhockeyliga 2019 statt. Der SV Motor Mickten e.V. lädt am 10.02.2019 ab 10:00 Uhr in die 56. Oberschule „Am Trachenberg“ zu einem 6er Turnier. Der Modus ist jeder gegen jeden, das heißt, es sind 15 Spiele (5 pro Mannschaft) zu je 2 x 12 Minuten zu absolvieren, pro Team beträgt die aktive Spielzeit 120 Minuten. Siegerehrung wird vermutlich gegen 17:30 sein. Alle Teams sollen bitte 15 min vor Turnierbeginn erscheinen für eine gemeinsame Mannschaftsbesprechung.

Aktuell gemeldet sind: Dresdner Einradlöwen (CD), Dresdner Einradtiger (F), Uners Litomerice (CD), Neustädter Einradflitzer SV TuR (DE) und Schillis Einradschoten (EF). Es ist also noch für ein Team platz.

Links:

  • Turnierinfo (Deutsche Einradhockeyliga)

Jahresrückblick 2018

Weihnachten ist vorbei und 2018 neigt sich dem Ende zu. Zeit, das jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Disziplin mit den meisten Wettkämpfen in Sachsen war natürlich auch 2018 wieder Einradhockey. Ganze neun Turniere gab es im Freistaat, eines davon sogar das C-Finale der deutschen Einradhockeyliga. Sie fanden in Dresden, Meißen und Leipzig statt. Die sächsischen Teams waren dabei durchaus erfolgreich und erreichten unter den 86 Ligamannschaften die Plätze 21, 37, 55, 71 und 79. eine Detailliertere Auswertung der Saison findet ihr hier.

Ebenfalls sehr oft zu sehen gab es Freestyle/ Kür. Hier aber weniger in Form von Wettkämpfen sondern viel mehr als Show, zu jedweder Gelegenheit. Allen voran begeisterten hier die Cornellis aus Süptitz immer wieder ihr Publikum, aber auch das Sportdensemble Chemnitz und das Duo Fuego zeigten ihr Können auf großen Bühnen. Galnzlichter waren dabei der Tag der Sachsen und der Elbe Day in Torgau, das Chemnitzer Stadtfest und Hutfestival, das SZ-Fahrradfest in Dresden, der Erlebnispark Belantis und viele mehr. Einen Wettkampf gab es dann aber doch noch: die Einradfahrer des Sportensemble Chemnitz traten zum dritten mal bei den Ostdeutschen Kürmeisterschaften an und holten sich eine Bronzemedaille.

Eine Deutsche Meisterschaft gab es 2018 im Freistaat auch: in Görlitz wurde die Deutsche Meisterschaft im Einradmarathon ausgetragen. Die neue deutsche Meisterin im Einradmarathon (unlimited) kommt natürlich aus Sachsen: Charlotte Leonhardt. Bereits einen Tag zuvor gab es in Dresden einen ganzen Tag voll Einradrennen: In Heinz-Steyer-Stadion fanden die 14. sächsischen Meisterschaften im Einradrennen statt. Neue sächsische Meister sind Rebekka Wiedener und Peter Theeg, es wurden sechs neue säschsische Rekorde aufgestellt. Zwei wochen zuvor bestritten drei Sachsen den Lausitz Marathon.

Im Gelände gab es in diesem Jahr nur ein Rennen in Sachsen: die sächsische Meisterschaft im Einrad Cross Country beim EBM in Seiffen. Neue sächsische Meister sind Rebekka Wiedener und Stefan Lauer.

Bereits im Februar traten zwei Starter aus Sachsen, Mimo Seedler und Rebekka Wiedener, in Köln bei den Extreme Unicycling Championships an und erkämpften sich insgesamt vier Medaillen. Mimo, der seit diesem Jahr auch Teil des Impact Factory Teams ist, trat dann im Sommer auch die weite Reise zur Weltmeisterschaft nach Korea an – mit Erfolg! In seiner Paradedisziplin Street sicherte er sich die Silberne Medaille im Expert und auch im Plattform-Weitsprung, Hochsprung und Railrace konnte er Medaillen ergattern: Gold, Silber und Bronze. Mit seinen Videos ließ er uns auch 2018 wieder an der Physik zweifeln.

Viele Erfolge wären nicht möglich gewesen ohne das Engagement unzähliger Fahrer, Trainer und Eltern. Einige wurden 2018 ausgezeichnet: die Chemnitzer Einradtrainer von Bundespräsident und Landessportbund und die Cornellis durften sich beim Voting „Wir Packen’S an!“ der Torgauer Zeitung über einen Scheck freuen.

Ich wünsche allen Einradfahrern und Einradfreunden in und um Sachsen einen guten Rutsch und ein schönes, erfolgreiches und Verletzungsfreies 2019!

Euer Landesvertreter für Sachsen im EVD

Eric Hilprecht