Kultusministerium lenkt ein: Einradfahren endlich erlaubt!

Heute erreichte mich die freudige Nachricht, dass Einrad AGs an sächsischen Schulen jetzt endlich erlaubt sind. Das mag für manchen seltsam klingen, aber tatsächlich war es bisher verboten Einradfahren als Ganztagsangebot (GTA) anzubieten.

Vorgeschichte

Was war geschehen? Zum RTB in Chemnitz 2017 erreichte mich ein Hilferuf aus dem nahegelegenen Lichtenau. Dort gab es bereits über mehrere Schuljahre eine kleine aber feine Einrad AG, die sich wachsender Beliebtheit erfreute und auch immer wieder schöne Auftritte in der Region hatte. Ursprünglich an der Grundschule Niederlichtenau gegründet, trainierte die Gruppe jetzt an der Oberschule Oberlichtenau. Die Schüler und Eltern waren begeistert von dem Angebot und auch die regionale Presse (Freie Presse) berichtete über die Gruppe und ihre Auftritte.

2017 bekam das Ganze aber einen herben Dämpfer: In Lichtenau flatterte Post vom Amt ein. Das Kultusministerium informierte Bürgermeister und Schule darüber, dass das Einradfahren als GTA nicht gestattet und die Gruppe aufzulösen sei. Da konnte auch der Bürgermeister nichts bewirken. Wenige Wochen vor der geplanten Teilnahme an den Ostdeutschen Meisterschaften stand die Gruppe vor dem Aus.

Diskussionen mit den Ämtern

Was sich wie ein schlechter Scherz oder Missverständniss anhörte, sollte sich aber als voller Ernst herausstellen. Als Landesvertreter Sachsen ging ich also in die Spur, um das Amt zu überzeugen. Da ich mit einer Lehrerin zusammenlebe, wusste ich, an welche Stellen ich mich wenden musste. Über die Regionalstelle Chemnitz der Sächsischen Bildungsagentur (SBAC, inzwischen Landesamt für Schule und Bildung LaSuB) im Referat für Ganztagsangebote waren schnell die verantwortlichen Stellen für diese Entscheidung ermittelt und ich konnte das Anliegen mit der Referatsleitung für Schulartübergreifende Angelegenheiten im Kultusministerium (SMK) in Dresden Diskutieren.

Eigentlich sollte es nicht schwer sein, das Kultusministerium zu überzeugen. Die Argumente für das Einradfahren sind ja leicht erklärt. Was sollte man da noch dagegen haben? Sicherheitsbedenken? Schnell ausgeräumt. Die Fallhöhe von einem Einrad (Höhe Nabe) ist ja noch geringer als die von einer gewöhnlichen Schulsportbank und wenn die Kinder in den Pausen über den betonierten Hof rennen ist es allemal gefährlicher.

Die Argumente

Die sachlichen Argumente wähnte ich in jedem Falle auf meiner Seite. Gemäß Sächsischer Ganztagsangebotsverordnung (SächsGTAVO) sollen die Angebote zur „individuellen Förderung von Kindern mit Entwicklungsbesonderheiten“ beitragen und „übergreifenden Kompetenzen“ stärken sowie „Prävention von Schwierigkeiten im Lernen oder im Verhalten“ leisten und bei „sozialen Problemlagen“ unterstützen. Die Schüler sollen die Gelegenheit erhalten, „Interessen, Talente und Neigungen zu entdecken bzw. zu entwickeln und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.“[1] Empfohlen werden unter Anderem „Angebote zur Erhöhung der Aufmerksamkeit und Konzentration“[4], beispielsweise „spiel-, sport- und bewegungsorientierte Angebote“[1]. Die Ergebnisse verschiedener Motoriktests an Schulen (z.B. KOMPASS[2], DMT 6-18[3], etc.) zeigen, dass viele Kinder heute motorische Defizite aufweisen und es nötig ist, an dieser Stelle gezielt zu Schulen.
Die ständigen Banlance- und Ausgleichsbewegungen beim Einradfahren stärken die Autochthone Rückenmuskulatur (Stützmuskulatur der Wirbelsäule) und beugen somit Rückenbeschwerden vor, die in unserer „sitzenden Gesellschaft“ zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten zählen.

Einradfahren schult Konzentration/ Fokussierung und Durchhaltevermögen und deckt sich somit mit den Anforderungen an GTAs und kann sich positiv auf das Lernverhalten der Kinder auswirken. Besonders bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefiziten (ADS) werden Sportarten empfohlen, die „der Bewegungsfreude nachkommen, das Selbstwertgefühl stärken, Selbststeuerung und Selbstkontrolle fördern, die Körperbasissinne ansprechen und stimulieren“[4] sowie  „ein hohes Maß an Selbstwahrnehmung, -steuerung und -kontrolle“[5] benötigen. Hier wird das Einradfahren in verschiedenen Quellen explizit empfohlen.[4][5]

„Wenn die Kinder im Zirkus Selbstbewusstsein bekommen, trauen sie sich in der Schule mehr zu“ heißt es auf der Seite von Zirkus macht Stark[6]. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat dies erkannt und fördert daher mit diesem Projekt bundesweit Zirkuspädagogische Projekte, darunter auch mehrere Projekte mit Einradfahren im Freistaat Sachsen. Ziel ist hier die „Stärkung des Selbstwertgefühls durch Anerkennung für das erreichte Können, selbstbestimmtes Handeln und Selbstmotivation durch aktive Auseinandersetzung mit sich selbst“ sowie „der Erwerb sozialer Kompetenzen […] z. B. Teamgeist, Rücksichtnahme und Bereitschaft zur Konfliktlösung, Respekt vor der Persönlichkeit der Mitartisten und eine eigene Standortbestimmung in der Auseinandersetzung mit anderen und der Welt.“[6]

Das Japanische Bildungsministerium empfiehlt in seinen Richtlinien für die physische Entwicklung, dass Schulen Einräder, Stelzen und Hula-Hoop-Reifen anbieten sollen um das Balancegefühl und die Rumpfmuskulatur zu stärken. Die Japanische Lotteriegesellschaft finanziert jährlich bis zu 2.000 Einräder für Schulen.  Fast alle Grundschulen in Japan bieten ihren Schülern für die Hofpausen zahlreiche Einräder.

Diese Argumentation lässt sich noch um einiges Verlängern. Auch bezüglich des geringen Verletzungsrisikos lässt sich viel Argumentieren. Eigentlich müsste sich das Kultusministerium ein Beispiel an Japan nehmen, wenn es den die selbstgesteckten Ziele erreichen und den eigenen Ansprüchen gerecht werden wollte. Trotzdem stand am Ende der Diskussion mit dem Kultusministerium weiterhin das Verbot des Einradfahrens als GTA.

Wie argumentiert das Kultusministerium?

Grundsätzlich stimmt man diesen Argumenten natürlich auch im Kultusministerium zu. Der Knackpunkt war ein ganz anderer: Das Kultusministerium Sachsen hat gemeinsam mit der Unfallkasse Sachsen 2012/13 eine Liste von Sportarten für den Schulsport (nachlesbar in der Handreichung „Sicherer Schulsport“) erarbeitet, welche generell oder unter bestimmten Auflagen zulässig sind. Das hat in erster Linie versicherungstechnische Hintergründe. Was nicht auf der Liste steht, ist nicht zulässig. Es stehen dort zwar weitaus gefährlichere Sportarten aufgelistet (z.B. Abfahrtsski), aber unsere Randsportart hatte es bis dato nicht auf die Liste geschafft. Das Kultusministerium sagt aber: „Im Rahmen der Ganztagsangebote von Schulen soll der sportfachliche Bezug zum Unterrichtsfach Sport gewahrt werden. Deshalb begründet sich die Liste der förderfähigen Sportarten (von 2012/2013) im Rahmen von Ganztagsangeboten durch die Lehrplansportarten und in den Festlegungen, welche in der Handreichung „Sicherer Schulsport“ (Unfallkasse Sachsen und Kultusministerium) fixiert worden.“[7] Kurzum: nur was auch im Schulsport zulässig ist, kann auch als GTA angeboten werden.

Was ist die Konsequenz daraus?

Einradfahren war somit als GTA (Schul-AG) in Sachsen nicht zulässig. Einräder oder externe Trainer konnten nicht mit dem GTA Budget finanziert werden. Schulen empfahl ich daher, entweder den Träger des Angebots zu ändern (Hort oder Sportverein) oder keine Einrad AG anzubieten, sondern Balance und Koordination (so etwas steht in der Liste) und die Einräder über den Förderverein (sofern vorhanden) zu finanzieren.

Was hat sich jetzt geändert?

Die Lichtenauer wollten das so nicht auf sich sitzen lassen, auch, wenn sie vorerst mit einer Sondergenehmigung „Bestandsschutz“ genossen. Gemeinsam mit Schule und Trainer ging man auf den Bürgermeister zu, welcher sich für das Einradfahren stark machte. Ihnen ist gelungen, woran ich schon nicht mehr geglaubt hab: Einradfahren wurde in die Liste der zulässigen Sportarten aufgenommen und ist damit ab kommendem Schuljahr an allen sächsischen Schulen in Zuge der Ganztagsbetreuung erlaubt.

An dieser Stelle möchte ich daher noch einmal allen Beteiligten danken, die sich hierfür stark gemacht haben, allen voran dem Bürgermeister Andreas Graf und dem Trainer Ulrich Köhler, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben und das Kultusministerium hier zum Einlenken bewegen konnten.

Anmerkungen:

Jahresrückblick 2018

Weihnachten ist vorbei und 2018 neigt sich dem Ende zu. Zeit, das jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Disziplin mit den meisten Wettkämpfen in Sachsen war natürlich auch 2018 wieder Einradhockey. Ganze neun Turniere gab es im Freistaat, eines davon sogar das C-Finale der deutschen Einradhockeyliga. Sie fanden in Dresden, Meißen und Leipzig statt. Die sächsischen Teams waren dabei durchaus erfolgreich und erreichten unter den 86 Ligamannschaften die Plätze 21, 37, 55, 71 und 79. eine Detailliertere Auswertung der Saison findet ihr hier.

Ebenfalls sehr oft zu sehen gab es Freestyle/ Kür. Hier aber weniger in Form von Wettkämpfen sondern viel mehr als Show, zu jedweder Gelegenheit. Allen voran begeisterten hier die Cornellis aus Süptitz immer wieder ihr Publikum, aber auch das Sportdensemble Chemnitz und das Duo Fuego zeigten ihr Können auf großen Bühnen. Galnzlichter waren dabei der Tag der Sachsen und der Elbe Day in Torgau, das Chemnitzer Stadtfest und Hutfestival, das SZ-Fahrradfest in Dresden, der Erlebnispark Belantis und viele mehr. Einen Wettkampf gab es dann aber doch noch: die Einradfahrer des Sportensemble Chemnitz traten zum dritten mal bei den Ostdeutschen Kürmeisterschaften an und holten sich eine Bronzemedaille.

Eine Deutsche Meisterschaft gab es 2018 im Freistaat auch: in Görlitz wurde die Deutsche Meisterschaft im Einradmarathon ausgetragen. Die neue deutsche Meisterin im Einradmarathon (unlimited) kommt natürlich aus Sachsen: Charlotte Leonhardt. Bereits einen Tag zuvor gab es in Dresden einen ganzen Tag voll Einradrennen: In Heinz-Steyer-Stadion fanden die 14. sächsischen Meisterschaften im Einradrennen statt. Neue sächsische Meister sind Rebekka Wiedener und Peter Theeg, es wurden sechs neue säschsische Rekorde aufgestellt. Zwei wochen zuvor bestritten drei Sachsen den Lausitz Marathon.

Im Gelände gab es in diesem Jahr nur ein Rennen in Sachsen: die sächsische Meisterschaft im Einrad Cross Country beim EBM in Seiffen. Neue sächsische Meister sind Rebekka Wiedener und Stefan Lauer.

Bereits im Februar traten zwei Starter aus Sachsen, Mimo Seedler und Rebekka Wiedener, in Köln bei den Extreme Unicycling Championships an und erkämpften sich insgesamt vier Medaillen. Mimo, der seit diesem Jahr auch Teil des Impact Factory Teams ist, trat dann im Sommer auch die weite Reise zur Weltmeisterschaft nach Korea an – mit Erfolg! In seiner Paradedisziplin Street sicherte er sich die Silberne Medaille im Expert und auch im Plattform-Weitsprung, Hochsprung und Railrace konnte er Medaillen ergattern: Gold, Silber und Bronze. Mit seinen Videos ließ er uns auch 2018 wieder an der Physik zweifeln.

Viele Erfolge wären nicht möglich gewesen ohne das Engagement unzähliger Fahrer, Trainer und Eltern. Einige wurden 2018 ausgezeichnet: die Chemnitzer Einradtrainer von Bundespräsident und Landessportbund und die Cornellis durften sich beim Voting „Wir Packen’S an!“ der Torgauer Zeitung über einen Scheck freuen.

Ich wünsche allen Einradfahrern und Einradfreunden in und um Sachsen einen guten Rutsch und ein schönes, erfolgreiches und Verletzungsfreies 2019!

Euer Landesvertreter für Sachsen im EVD

Eric Hilprecht

 

Frohe Weihnachten

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Allen Einradfahrern in und um Sachsen eine Besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich hoffe, der Einrad-Weihnachtsmann ist bei euch allen Fleißig. Holt schon mal das Werkzeug raus, um die Geschken gleich morgen unter dem Baum zusammenbauen zu können. Warum soll man denn um den Baum tanzen, wenn man auch mit den Einrad drum herum fahren kann?

Nachtrag: Ergebnisse ostdeutsche Kürmeisterschaft im Einradfahren

Bereits am 24. Noveber fand in Pasewalk die Ostdeutsche Kürmeisterschaft im Einradfahren statt. Gastgeber war die Pasewalker Eintracht 94 e.V., ausgerichtet wurde der Wettkampf von der Einradtruppe Fredersdorf-Vogelsdorf e.V. An diesem Tag gab es insgesamt 64 Küren von über 100 Einradfahrern zu bestaunen, die in 4 Kategorien und 17 Klassen gegeneinander antraten. Neu in diesem Jahr waren Expert-Wertungen bei den Einzel- und Paarküren. Bis auf Thüringen waren alle neuen Bundesländer vertreten, auch Sachsen war bereits zum dritten Mal dabei.

Die Platzierungen sind inzwischen veröffentlicht, die Detailwertungen lassen leider noch etwas auf sich warten. Da die Platzierungen aber online nachlesbar sind, soll der Fokus hier auf einer Gesamtauswertung liegen. Insgesamt sind Fahrer aus zehn Vereinen, sowie zwei Privatstarter angetreten, eine Paarkür war eine Gemeinschaftskür zweier Vereine. Zum Vergleich soll hier ein Medaillenspiegel, ähnlich wie bei Olympia dienen, die Sortierung erfolgt anhand der Goldmedaillen, anschließend nach Silber und dann nach Bronze. Auf eine Wertung der Medaillen nach Expert oder ähnlichem wurde verzichtet, Gemeinschaftsküren wurden auf beide Vereine hälftig aufgeteilt. In der Kategorie Großgruppe gab es leider nur eine Kür. Somit konnte in dieser Kategorie kein Meistertitel vergeben werden, sie wurde im Medaillenspiegel nicht berücksichtigt.

Gold Silber Bronze
Einradtruppe Fredersdorf-Vogelsdorf e.V. 6 4 6
Pasewalker Einracht 94 e.V. 4 3 1
TSV Falkensee 3,5 2 1
Sportfreunde Oskar e.V 1,5 3 1
Privat: Anna-Lena Keil 1
Privat: Janine Grafe 1
SV Fortuna Dingelstedt  „Einrad HUY 1 1
FEZ 1 1
Circulum 1
Wild Wheelz 4
Sportensemble Chemnitz 1
Montessori Gemeinschaftsschule Berlin-Buch

Es zeigt sich, dass, wie auch in den Vorjahren, die Einradtruppe Fredersdorf-Vogelsdorf e.V. der Erfolgreichste Verein bei der Meisterschaft war. Platz zwei erreichten die Gastgeber Pasewalker Eintracht 94 e.V. vor dem TSV Falkensee. Bemerkenswert ist, dass beide Privatfahrer mit ihren Einzelküren je eine Goldmedaille erringen konnten.

Unsere sächsischen Starter vom Sportensemble Chemnitz erreichten mit ihrer Kleingruppenkür „Die vier Jahreszeiten“ in der Altersklasse 20+ die Bronzemedaille.

Großen Dank noch einmal an alle Beteiligten, die Gastgeber und Ausrichter, die Jury und alle Einradfahrer.

Links:

 

Ergebnisse C-Finale und Platzierungen der Sächsischen Mannschaften 2018

Am Samstag fand in Dresden das C-Finale der Deutschen Einradhockeyliga statt. Die Dresdner Einradlöwen hatten sich direkt für das Turnier platziert und starteten gleich mit einem 7:1 Sieg gegen die Uners Litoměřice gut ins Turnier. Im zweiten Spiel waren die Löwen in der ersten Halbzeit anfangs etwas unsortiert, was die Unileezen für vier frühe Tore nutzen. Die Löwen konnten zwar noch gut aufholen und den Halbzeitrückstand von 5:1 in der zweiten Hälfte auf 8:6 reduzieren, aber das Spiel blieb verloren. Gegen Die Gladiatoren vom MJC Trier erreichten sie anschließend ein 3:3 Remis, mussten sich aber dann gegen die Einradfüchse 1 mit 7:3 und gegen Die Römer vom MJC Trier mit 8:4 geschlagen geben. Somit erreichten sie nur Platz 5 im Turnier.

  1. Einradfüchse 1 (21)
  2. MJC Trier – Die Römer (15)
  3. MJC Trier – Die Gladiatoren (12)
  4. Unileezen (10)
  5. Dresdner Einradlöwen (5)
  6. Uners Litoměřice (1)

Zeitgleich fanden auch das D- und B-Finale sowie die Quali für das Meisterschaftsfinale statt. Beim D-Finale in Bremen siegten die TV Lilienthal Moorteufel vor den Turbo Ducks und den Wellenbrechern. Das B-Finale in Herne entschied Berlin vor BTC Heisse Reifen und den Einradblitzen für sich. Beim Qualiturnier in Hahnstätten konnten sich die VR Münster Raptors und die OnewheeleRS für das Meisterschaftsturnier qualifizieren. Dieses wird am 24. November in Thedinghausen ausgetragen.

Für alle sächsischen Mannschaften ist die Saison 2018 damit vorbei. Die Platzierungen können sich durchaus sehen lassen. Insgesamt spielten in dieser Saison 86 Mannschaften in der Liga an 27 Spieltagen auf 79 Turnieren.

Die UniLipsSticks konnten leider nur (wie auch 2017) an drei Turnieren teilnehmen, erreichten damit aber trotzdem 114 Punkte und damit Platz 71. Im letzten Jahr hatte es noch für Platz 64 gereicht. In der Rangtabelle rangieren damit jetzt auf Rang 76 (F) mit einer Wertigkeit von 15 Punkten.

Ebenfalls nur drei Turniere spielten Schillis Einradschoten und errangen damit mit beachtlichen 305 Punkten Platz 55. Im Vorjahr endeten sie noch auf Platz 49. Aktuell sind sie mit einer Wertigkeit von 24 Punkten auf Rang 56 (EF).

Die Dresdner Einradtiger konnten im Vergleich zum Vorjahr (Platz 57) einen beachtlichen Sprung in der Tabelle machen und erkämpften sich mit 406 Punkten Platz 49. In der Rangtabelle liegen sie jetzt im einer Wertigkeit von 17 Punkten auf Rang 68 (F).

Auch die Neustädter Einradflitzer SV TuR konnten sich enorm verbessern vom Platz 45 im Vorjahr kletterten sie mit 629 Punkten auf Platz 37. Ihre Wertigkeit beträgt aktuell 35 Punkte, was Rang 44 (EF) entspricht.

Bestes sächsisches Team wurden, wie auch in den Vorjahren, die Dresdner Einradlöwen, die mit 1171 Punkten Platz 21 erkämpften. Mit einer Wertigkeit von 72 Punkten stehen sie damit auf Rang 28 der Rangtabelle und sind somit als CD-Mannschaft klassifiziert.

Links:

 

C-Finale der deutschen Einradhockeyliga in Dresden – Löwen kämpfen um Podestplatz

Das C-Finale der deutschen Einradhockeyliga wird am kommenden Samstag, den 06. November 2018, in Dresden ausgetragen. Gastgeber sind die Dresdner Einradlöwen vom SV Motor Mickten e.V. Das Turnier findet von 10:00 bis 18:00 in der Turnhalle der
56. Oberschule „Am Trachenberg“ (Aachener Str. 10) statt. Zuschauer sind gern willkommen, der Eintritt ist frei.

Neben der Heimmannschaft, die sich nach intensiven Ligaturnieren mit Platz 21 von 86 direkt für das Turnier qualifiziert hat, nehmen weitere Teams aus Trier, Münster und Lübeck teil. Wir drücken den Löwen fest die Daumen!

Am D-Finale in Bremen hätten auch die Neustädter Einradflitzer (Platz 37) ebenso wie die Dresdner Einradtiger (Platz 49) teilnehmen können, beide Mannschaften müssen aber wegen Spielermangel Ihre Teilnahme am D-Final Turnier absagen.

P.S.: Das Turnier lässt sich per WhatsApp im Liveticker verfolgen: https://chat.whatsapp.com/KjCx6SiTXt2FMpG4t0nMSD

Ergebnisse der Hockeyturniere in Litoměřice und Saisonabschluss 2018

Am Vergangenen Wochenende veranstalteten die Uners in Litoměřice gleich zwei Ligaturniere. Vormittags und nachmittags gab es je ein Turnier mit fünf Mannschaften. Aus Sachsen waren die Dresdner Einradlöwen, die UniLipsSticks und die Neustädter Einradflitzer angereist. Leider verpassten alle drei die Podiumsplätze.

  1. Crazy Ducks (AB, 470)
  2. Einradblitze (BC, 320)
  3. Turbo Ducks (EF, 176)
  4. Dresdner Einradlöwen (CD, 143)
  5. Fresh Ducks Mix Team (NL, 48)
  1. Uners Litomerice (DE, 196)
  2. TryOne Brno (NL, 130)
  3. Prague Unicycle Hockey Team (F, 89)
  4. Neustädter Einradflitzer SV TuR (EF, 60)
  5. UniLipsSticks (F, 20)

Damit sind für alle sächsischen Mannschaften die regulären Ligaturniere absolviert. Lediglich die Meisterschaftsspiele stehen noch aus.  Die C-Meisterschaft wird am nächsten Wochenende, am 10. November, in Dresden stattfinden. Dort werden auch die Dresdner Einradlöwen um einen Titel kämpfen, wir wünschen viel Erfolg!

Links: