Sächsische Teams erfolgreich bei der deutschen Einradhockeyliga 2017

Mit dem gestrigen Finalturnier endete die deutsche Einradhockeyliga 2017. In dieser Saison wurden an 28 Spieltagen 69 Turniere ausgetragen, davon sechs in Sachsen. Auch in diesem Jahr waren wieder 6 sächsische Teams an der Liga beteiligt. Funfact: Damit hat Sachsen, gemessen an der Einwohnerzahl, mehr Teams in der Liga als der Bundesdurchschnitt.

Deutscher Meister 2017 wurden die Joker vom SKV Mörfelden, vor ihren Vereinskollegen den Galliern und den BTC Baukau Boogaloos. Auch in diesem Jahr waren wieder 6 sächsische Teams an der Liga beteiligt.

Bestes sächsisches Team wurden abermals die Dresdner Einradlöwen (SV Motor Mickten) die in der Meisterschaftstabelle Platz 30 erklommen und damit nur zwei Plätze hinter ihrem phänomenalen Ergebnis von 2016 liegen. In der Rangtabelle stehen sie damit auf Platz 40 und haben eine Wertigkeit von 42 Punkten.

Zweitbestes sächsisches Team wurde, nur 4 Plätze dahinter, Traktor Johannstadt auf Platz 34. In der Spielstärkentabelle landen sie sogar einen Platz vor den Löwen, mit einer Wertigkeit von 42 Punkten.

Drittbestes sächsisches Team wurden überraschend die Neustädter Einradflitzer SV TuR (SV Tur, Sportensemble Chemnitz) auf Platz 45 und damit zwei Plätze besser als 2016. Ihre Spielstärke ist aktuell 26 Punkte wert, was Platz 54 in der Rangtabelle bedeutet.

Schilis Einradschoten (TV „Frisch Auf“ Meißen) schafften es auf Platz 49 in der Meisterschaftstabelle (Wertigkeit 20 Pkt, Pl. 62), damit haben sie im Vergleich zu 2016 leider 4 Plätze verloren. Die Dresdner Einradtiger (SV Motor Mickten) landeten auf Platz 57 (Wertigkeit 15 Pkt, Pl. 72) was eine beachtliche Verbesserung um ganze 17 Plätze bedeutet. Die UniLipsSticks (KSC 1864 Leipzig) konnten 2017 leider nur an drei Ligaturnieren teilnehmen und belegen somit nur Platz 64 (Wertigkeit 16 Pkt, Pl. 70), was aber trotzdem 11 Plätze besser ist als 2016.

Sächsische Silbermedaille bei den Ostdeutschen Kürmeisterschaften

Nachdem es im letzten Jahr erstmals eine sächsische Teilnahme an den Ostdeutschen Kürmeisterschaften im Einradfahren gab, machten sich in diesem Jahr gleich 8 sächsische Fahrer mit 5 Küren auf den Weg ins Brandenburgische Falkensee. Der TSV Falkensee – diesjähriger Ausrichter der Meisterschaft – lud in die Stadthalle Falkensee und es kamen um die 100 Starter aus 11 Vereinen mit 54 Küren.

Foto: (c) Gerrit Berlin

Wie bereits im letzten Jahr ging das Sportensemble mit einer Kleingruppenkür an den Start. Leider konnten Linda, Sophie und Luise nicht an ihren Erfolg von 2016 anknüpfen und erreichten am Ende in der AK 16+ nur Rang 5.

Foto: (c) Thomas Schumann (TSV Falkensee)

Bei den Paarküren trat die Einrad AG Lichtenau mit gleich zwei Küren in der AK U13 an. Für die Gruppe war dies der erste Wettkampf überhaupt. Die Mädchen schlugen sich wacker. Alina und Luisa belegten Platz 6, Jennifer und Johanna schafften es auf Platz 5. Diese Wettkampferfahrung und die vielen neuen Eindrücke werden hier sicher das Training der nächsten Wochen beflügeln und reichlich für Motivation sorgen.

Foto: (c) Thomas Schumann (TSV Falkensee)

Bei den Einzelküren trat Becky aus Freiberg in der AK 18+ an. Da wir sie sonst eher bei den Disziplinen im Gelände kennen, machte sie auch genau das zum Thema ihrer Kür und zeigte, dass man sich auch ohne Trainingshalle auf eine solche Meisterschaft vorbereiten kann. Mit Platz 4 konnte sie zwei andere Starter hinter sich lassen.

Fotos: (c) Thomas Schumann (TSV Falkensee)

Die zweite sächsische Starterin bei den Einzelküren war Luise vom Sportensemble in der AK U18. Mit ihrer Kür in Lederhosen zu Bayrischer Musik gelang es ihr die Silbermedaille nach Chemnitz zu holen.

Fotos: (c) Thomas Schumann (TSV Falkensee)

Gratulation an alle Teilnehmenden zu den erreichten Leistungen und einen großen Dank an den organisierenden TSV Falkensee für diese gelungene Meisterschaft.

Links:

Ergebnisse vom Hockeyturnier 23.09.2017 in Dresden

Am Sonntag fand im MoMi-Sportcenter das 41. Dresdner Einradhockeyturnier statt. 8 Team, sieben Ligamannschaften und ein Mixteam kämpften in spannenden Spielen um die Platzierungen. Gleich in der zweiten Runde musste das Spiel Leipzig gegen Chemnitz nach Verlängerung im Penaltyschießen entschieden werden  und auch in runde 4 gingen zwei Spiele in die Verlängerung: Wild Wheelz – Dresdner Einradtiger und Uners Litoměřice – Traktor Johannstadt. Chemnitz absolvierte das letzte Spiel dann Verletzungsbedingt nur noch mit drei Spielern, inzwischen kann aber Entwarnung gegeben werden, es sind nur die Bänder in Finger überdehnt, kein Bruch und kein Riss. Das furiose Finalspiel um Platz 1 gegen Traktor Johannstadt konnten die Dresdner Einradlöwen 9 zu 0 für sich entscheiden. Damit bleiben die Löwen weiterhin zu Hause ungeschlagen.

Das Endergebnis sah dann folgendermaßen aus:

  1. Dresdner Einradlöwen (181)
  2. Traktor Johannstadt (138)
  3. Uners Litoměřice (107)
  4. Wild Wheelz (78)
  5. Schillis Einradschoten (53)
  6. Dresdner Einradtiger (36)
  7. UniLipsSticks (25)
  8. Chemnitzer Einradnischel (11)

Fotos gibt’s wie immer von Michal (Uners) auf Facebook: Turnaj Drážďany 23. 9. 2017

Alle Spielergebnisse gibt’s auf der Seite der Einradhockeyliga: Spielplan Hockeyturnier in Dresden, 23.09.2017

Ergebnisse EBM 2017

Noch ist die Party in vollem Gange, in Seiffen steigt an diesem Wochenende die 25. Auflage des legendären Erzgebirgs Bike Marathons, Deutschlands ältestem Mountainbike Marathons. Das ist ein viertel Jahrhundert Radsportgeschichte in dem der EBM sich vom lokalen „Experiment“ mit 200 Startern zum Europaweit bekannten Event mit ständig über 1.500 Startern und mindestens eben so vielen Zuschauern entwickelt hat.

Los ging die Party gestern Vormittag mit dem Laufradrennen der Knirpse in der AK 3-4 über 400m gefolgt von den Kinder- und Jugendrennen bis zur AK 15-16 über 15km. Der letzte Start am Vormittag gehörte uns Einradfahrern.  Nachdem in der Starterliste lange Zeit nur drei Meldungen verzeichnet waren, standen dann zum Glück neun Einradfahrer an der Startlinie. Hier spielten vermutlich die zeitlich parallel stattfindenden Schulanfangsfeiern, das letzte Ferienwochenende und die Europameisterschaft in den Niederlanden gegen uns. Vielen Dank an alle, die trotzdem gekommen sind um mit uns dieses Rennen zu bestreiten. Die weiteste Anreise war in diesem Jahr übrigens 6 Stunden! Die Beste Ausrede um nicht am Start zu sein hatte übrigens Vorjahressieger Jan Lauer, dazu aber weiter unten mehr.

Die Strecke hatte in diesem Jahr eine kleine Änderung. Nach der langen Forststraße ging es schon am Fuße deren letzten Anstieges auf den Trail und das nachfolgende Stück Forstweg war nach den letzten Fortstarbeiten auch unwegsamer als in den Jahren davor. Die Strecke war durchweg trocken und sehr gut fahrbar. Durch die kleine Streckenänderung sind die Zeiten aber nicht 100%ig mit den Vorjahreszeiten vergleichbar. Aufgrund der guten Wetter- und Streckenbedigungen war es, wie zu erwarten, ein sehr schnelles Rennen. Der erste – Stefan Lauer – überquerte bereits nach 50 Minuten die Ziellinie – mit neun Minuten Vorsprung auf Platz 2!

Platz zwei belegte wie im Vorjahr Julius Tenschert gefolgt von Stanley Flisekowski. Die weiteren Platzierungen lauten wie folgt (in Klammern: Platz Geschlecht/ Platz AK):

  1. (1/1) Stefan Lauer (Sportgruppe Liebsch) 0:50:44
  2. (2/2) Julius Tenschert (Sportgruppe Liebsch) 0:59:52
  3. (3/1) Stanley Flisekowski (Sebnitz) 1:03:29
  4. (4/1) Franz Ferdinand Kießling (Neusalza Spremberg) 1:09:56
  5. (5/3) Jakub Kol (Unicycle Team Poland) 1:10:46
  6. (6/1) Thomas Philipp (Spfr.de) 1:10:57
  7. (7/2) Eric Hilprecht (Sportensemble Chemnitz) 1:21:47
  8. (8/3) Andreas Metzeroth (Glauchau) 1:24:29
  9. (1/1) Alexandra Dietze (Pulsschlag Neuhausen) 1:26:19

Das nächste Tages-Highlight war der Start des EBM 3.0 am Nachmittag. Zum 25-jährigen Jubiläum haben sich die Organisatoren des EBM in diesem Jahr etwas ganz besonderes augedacht: Zusätzlich zu den regulären Distanzen von 40, 70 und 100 Kilometern wurde in diesem Jahr unter dem Titel EBM 3.0 eine 320km (!) Distanz mit 9.000 Höhenmetern (!) angeboten. 17 Starter stellten sich der Herausforderung, darunter 2 Tandems. Mit dabei waren auch Bike Reporter Henri Lesewitz und Vorjahressieger bei den Einrädern Jan Lauer. Auch auf beiden Tandems fuhr je ein Einradfahrer mit. (Die Tandems sind leider bereits ausgeschieden. Der erstplatzierte kam nach 19:41:31 ins Ziel, der zweitplatzierte nach 20:16:19. Aktuell (12:00) befinden sich noch 9 Fahrer auf der Strecke, darunter Jan Lauer der auf Platz 7 liegt.)

17:00 Uhr gab es dann die alljährliche Spaßveranstaltung Underpant Ride an der auch wieder zwei Einradfahrer teilnahmen und in Unterhose durch den Ort radelten. Das letzte große Highlight des Tages war der Bergsprint am „Alp de Wettin“. Aufgrund der Großen Nachfrage wurde die Teilnehmerzahl hier auf 70 Starter erhöht. Diese quälten sich dann im 30-Sekunden-Takt die 500m lange auffahrt hoch, angefeuert und gepusht von mehreren hundert Zuschauern. Zwei Einradfahrer stellten sich ebenfalls der Herausforderung: Eric Hilprecht bezwang den Alp de Wettin in 3:41,25, Jakub Kol benötigte 4:24,06. Im Anschluss mussten die 6 schnellsten noch einmal direkt gegen einander antreten.

Am heutigen Sonntag laufen in Seiffen die EBM Hauptrennen über 40, 70 und 100km, sowie die Zieleinfahrten der EBM 3.0 Fahrer.

Links:

Alle Bilder: (c) Erzgebirgs-Bike-Marathon (EBM)

Rückblick Juli – Salzkammergut Trophy & Seenland 100

In  den letzten Wochen fanden noch zwei Veranstaltungen mit sächsischer Beteiligung statt, über die hier noch nicht berichtet wurde: Die Salzkammergut Trophy in Bad Goisern und die Seenland 100 in Großräschen.

Nachdem uns die Zeitnehmer von Lausitzer Sportevents beim Halbmarathon in Görlitz gesehen haben, bekamen wir die Möglichkeit an ihrem Marathon in Großräschen, dem Seenland 100 am 09. Juli 2017, teilzunehmen. Das ganze war etwas kurzfristig und so haben sich nur 4 Fahrer für die Teilnahme gefunden, drei für die volle Marathondistanz, und einer auf der Halbmarathonstrecke. Die 21,1km lange Strecke, die für den Vollmarathon zwei Mal zu absolvieren war, ist nahezu eben und bestens für schnelle Zeiten geeignet. Die Zuschauerzahlen sind allerdings um einiges geringer als in Görlitz. Wer sich einen Eindruck von der Strecke verschaffen will, sollte sich dieses Zeitraffervideo ansehen. Beim Vollmarathon Unlimited siegte Ole Jaekel vor Andres Schmack, in der Standardklasse fuhr nur Marko Intrau, den Halbmarathon absolvierte Thomas Philipp.

Am darauffolgenden Wochenende fand im österreichischen Bad Goisern wieder die Salzkammergut Trophy statt, in diesem Jahr bereits zum 20. Mal. Nach der Sächsischen Rekordbeteiligung im letzten Jahr waren diesmal wieder weniger Sachsen am Start, beim Downhill gab es keine sächsische Beteiligung. Bei der Trophy verpasste Jan Lauer in der Herren AK1 da Podium nur um 15 Sekunden und erreichte einen tollen Platz 4. Stefan Lauer erreichte Platz 6, Julius Tenschert Platz 12. In der Herren AK2 belegte Thomas Schmidt Platz 9. Die Ergebnisse findet ihr hier.

Municycle.com Pfingst Muni Camp und ODM Muni Urban Trial

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Letze Woche fand im Südthüringischen Steinach im Landkreis Sonneberg das Municycle.com Pfingst Muni Camp statt. In den Disziplinen Street, Trial, Flat und Downhill konnte man hier mit hochrangigen Trainern sein Können verbessern, neue Tricks und Lines ausprobieren und an seiner Technik feilen. 40 Sportler nutzten das Angebot und ließen sich 4 Tage lang von Márk Fábián, Kornél Auth, Star Patrik, Pierre Sturny, Francesco Anzi und René Karl zu neuen Höchstleistungen anleiten.

Direkt im Anschluss fanden dann am Wochenende die offenen Deutschen Meisterschaften in den Disziplinen Trial, Street, Flat, Cross Country sowie Up- und Downhill statt. Fast 100 Starter kamen nach Steinach und kämpften um die deutschen Meistertitel. Mimo Seedler konnte dabei eine Silbermedaille im Trial mit nach Sachsen bringen.

Zur Meisterschaft war auch das MDR Fernsehen vor Ort und berichtet vom Cross Country: Einrach-Champions am Silbersattel (MDR Mediathek)

Weitere Links, Berichte und Videos:

Ergebnisse vom Dresdner Hockeyturnier 11.06.2017

Am Sonntag stieg in Dresden das nächste Einradhockeyturnier. Gemeldet waren 8 Mannschaften. Die Wild Wheelz mussten Krankheitsbedingt absagen, was die Möglichkeit bot, ein Mix Team an den Start zu schicken. Spieler für das Mix Team wurden von den Uners Litoměřice und den Neustädter Einradflitzern gestellt.

Foto: (c) Michal Hajn (Uners Litoměřice)

Besonders stark spielten diesmal die Dresdner Einradtiger. So schafften sie es, sich für die Finalspiele in den Block der ersten 4 zu spielen und Prag in den zweiten Block zu verweisen. Die Dresdner Einradlöwen gewonnen fast schon wie gewohnt, die Uners Litoměřice kämpften sich auf Platz 2. Als Trittes aufs Podest schaffte es Traktor Johannstadt, trotz dass sie viele Spiele nur zu dritt oder viert bestreiten konnten.

Damit gab es folgenden Endstand:

  1. Dresdner Einradlöwen (207)
  2. Uners Litoměřice (155)
  3. Traktor Johannstadt (127)
  4. Dresdner Einradtiger (86)
  5. Prague Unicycle Hockey Team (74)
  6. Schillis Einradschoten (51)
  7. Neustädter Einradflitzer SV TuR (33)
  8. Mix-Team (NL) (11)

Links:

P.S.: Für alle, die sich noch immer etwas schwer tun mit der Aussprache des schönen Litoměřice: Die richtige Aussprache könnt ihr euch hier anhören. 😉