Ergebnisse C-Finale und Platzierungen der Sächsischen Mannschaften 2018

Am Samstag fand in Dresden das C-Finale der Deutschen Einradhockeyliga statt. Die Dresdner Einradlöwen hatten sich direkt für das Turnier platziert und starteten gleich mit einem 7:1 Sieg gegen die Uners Litoměřice gut ins Turnier. Im zweiten Spiel waren die Löwen in der ersten Halbzeit anfangs etwas unsortiert, was die Unileezen für vier frühe Tore nutzen. Die Löwen konnten zwar noch gut aufholen und den Halbzeitrückstand von 5:1 in der zweiten Hälfte auf 8:6 reduzieren, aber das Spiel blieb verloren. Gegen Die Gladiatoren vom MJC Trier erreichten sie anschließend ein 3:3 Remis, mussten sich aber dann gegen die Einradfüchse 1 mit 7:3 und gegen Die Römer vom MJC Trier mit 8:4 geschlagen geben. Somit erreichten sie nur Platz 5 im Turnier.

  1. Einradfüchse 1 (21)
  2. MJC Trier – Die Römer (15)
  3. MJC Trier – Die Gladiatoren (12)
  4. Unileezen (10)
  5. Dresdner Einradlöwen (5)
  6. Uners Litoměřice (1)

Zeitgleich fanden auch das D- und B-Finale sowie die Quali für das Meisterschaftsfinale statt. Beim D-Finale in Bremen siegten die TV Lilienthal Moorteufel vor den Turbo Ducks und den Wellenbrechern. Das B-Finale in Herne entschied Berlin vor BTC Heisse Reifen und den Einradblitzen für sich. Beim Qualiturnier in Hahnstätten konnten sich die VR Münster Raptors und die OnewheeleRS für das Meisterschaftsturnier qualifizieren. Dieses wird am 24. November in Thedinghausen ausgetragen.

Für alle sächsischen Mannschaften ist die Saison 2018 damit vorbei. Die Platzierungen können sich durchaus sehen lassen. Insgesamt spielten in dieser Saison 86 Mannschaften in der Liga an 27 Spieltagen auf 79 Turnieren.

Die UniLipsSticks konnten leider nur (wie auch 2017) an drei Turnieren teilnehmen, erreichten damit aber trotzdem 114 Punkte und damit Platz 71. Im letzten Jahr hatte es noch für Platz 64 gereicht. In der Rangtabelle rangieren damit jetzt auf Rang 76 (F) mit einer Wertigkeit von 15 Punkten.

Ebenfalls nur drei Turniere spielten Schillis Einradschoten und errangen damit mit beachtlichen 305 Punkten Platz 55. Im Vorjahr endeten sie noch auf Platz 49. Aktuell sind sie mit einer Wertigkeit von 24 Punkten auf Rang 56 (EF).

Die Dresdner Einradtiger konnten im Vergleich zum Vorjahr (Platz 57) einen beachtlichen Sprung in der Tabelle machen und erkämpften sich mit 406 Punkten Platz 49. In der Rangtabelle liegen sie jetzt im einer Wertigkeit von 17 Punkten auf Rang 68 (F).

Auch die Neustädter Einradflitzer SV TuR konnten sich enorm verbessern vom Platz 45 im Vorjahr kletterten sie mit 629 Punkten auf Platz 37. Ihre Wertigkeit beträgt aktuell 35 Punkte, was Rang 44 (EF) entspricht.

Bestes sächsisches Team wurden, wie auch in den Vorjahren, die Dresdner Einradlöwen, die mit 1171 Punkten Platz 21 erkämpften. Mit einer Wertigkeit von 72 Punkten stehen sie damit auf Rang 28 der Rangtabelle und sind somit als CD-Mannschaft klassifiziert.

Links:

 

24.11.2018 – Ostdeutsche Kürmeisterschaften im Einradfahren

Am letzten Novemberwochenende finden bereits die 9. Ostdeutschen Kürmeisterschaften im Einradfahren statt. Organisiert wird die Meisterschaft von der Fredersdorfer Einradtruppe e.V., Gastgeber ist in diesem Jahr die Pasewalker Eintracht 94 e.V. Das Event steigt also diesmal in Pasewalk.

Wie immer gilt: Die Ostdeutsche Meisterschaft ist offen für alle interessierten
Einradfahrerinnen und -fahrer aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – für Vereine, Schulklassen, Sport-AG’s und Privatleute. Es gibt keine Verbandsbindung und keine Mindestanforderungen. Teilnehmer aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland sind gerne als Gäste
willkommen, haben aber keine Startberechtigung.

Gestartet wird, wie im Freestyle üblich, in den Kategorien Einzelkür, Paarkür, Kleingruppe und Großgruppe.

Alle weiteren Infos findet ihr hier im Blog sowie auf der offiziellen Webseite www.einrad-ostdeutschland.de

24.11.2018 – 9. Ostdeutsche Meisterschaft im Einrad Freestyle

Du hast Spaß am Einradfahren und präsentierst gern dein Können? Die deutschen Freestyle-Meisterschaften faszinieren dich, aber für dich ist das eine Leistungsklasse zu hoch? Dann haben wir genau die richtige Veranstaltung für dich: Die ostdeutschen Kürmeisterschaften im Einradfahren. Für diesen besonderen Wettkampf muss man sich nicht qualifizieren, Eingeladen sind alle Einradfahrer die Freude am Kürfahren haben, ganz unabhängig von Verbands- oder Vereinszugehörigkeit. Auch Straßenkünstler und Schul-AGs sind willkommen.

Während es in anderen Teilen der Republik Landesmeisterschaften und Regiocups gibt, ist der Osten leider etwas dünner mit Einradfahrern besiedelt. Aus diesem Grund wird jedes Jahr eine gemeinsame Meisterschaft der Ostdeutschen Bundesländer veranstaltet. Mit Erfolg: In diesem Jahr findet die Meisterschaft bereits zum 9. Mal statt. Gastgeber ist diesmal die Pasewalker Eintracht 94 e.V., Organisiert wird die Meisterschaft von der Fredersdorfer Einradtruppe e.V.

Die Meisterschaft findet am 24. November 2018 ab 08:00 Uhr in der Ueckersporthalle
in Pasewalk statt. die Teilnahmegebühr beträgt 4€ pro Nase und Start, Meldeschluss ist der 20. Oktober. Angetreten werden kann sowohl als Einzelstarter oder Paar als auch als Klein- oder Großgruppe. Jeder Teilnehmer darf in jeder Kategorie 1x starten. Es gelten die Regeln der IUF, alle weiteren Informationen findet ihr in der Ausschreibung.

Video

Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr auch eine Altersklasse „Expert“ geben. Diese Küren sollen, sowohl was Tricks als auch die Performance betrifft, ein hohes Niveau
haben. Als Orientierung für das erwartete Niveau dient die folgende Tabelle. Diese, oder ähnlich schwierige Tricks sollten inklusive Übergänge in der Kür
eingebaut werden.

Expertkür

Links:

Ergebnisse Deutsche Meisterschaft im Einradmarathon 2018 – 15. Europamarathon.

Bei bestem Wetter und Temperaturen im angenehmen Bereich für sportliche Höchstleistungen fand am Sonntag der 15. Europamarathon in Görlitz/Zgorzelec statt. Los ging die gesamte Veranstaltung aber bereits am Samstag mit der Nudelparty auf dem Markt sowie der Ankunft und der Siegerehrung der Langstreckenradfahrer des Race across Germany, die Nonstop von Aachen nach Görlitz gefahren waren. Für die Teilnehmer des Europamarathon gab es wieder die Möglichkeit kostenlos in einer Schule neben dem Start zu übernachten.

Am Sonntag wurde die Veranstaltung mit dem Start der Einradfahrer eröffnet, gefolgt von den Marathonläufern sowie den zahlreichen Teilnehmern der kürzeren Strecken zu Fuß, mit Skatern, Tretrollern oder Handbikes. Mit insgesamt 2 423 Teilnehmern in allen Disziplinen konnte ein neuer Besucherrekord aufgestellt werden.

Für uns Einradfahrer ging es nach dem Test über die Halbmarathondistanz im letzten Jahr diesmal über die volle Marathondistanz von 42,195km. Nach dem Start in Görlitz ging es dann zügig über die Neiße nach Zgorzelec. An einigen Stellen war der Asphalt dort ein wenig wellig, aber im Großen und Ganzen war auch dieser Streckenteil gut zu bewältigen. Da sich die Strecke an manchen Stellen auf der gleichen Straße entgegen kam, hatte man die Möglichkeit auch einmal die ersten und die letzten zu sehen und konnte nur staunen, wie schnell sich das Feld auseinander gezogen hatte.Nach der Rückkehr über die Neiße führte uns die Strecke durch die Stadt Görlitz bis an den Stadtrand und weiter über die Dörfer um die Landeskrone herum. Dieser Streckenteil hatte sehr guten Asphalt, aber auch die steileren Anstiege und Abfahrten. Die letzten Kilometer führten wieder durch die Stadt zum Ziel auf dem Markt.

Entlang der gesamten Strecke gab es in relativ engen Abständen 18 Verpflegungpunkte und besonders im Stadtgebiet säumten zahlreiche Zuschauer sowie Musiker und Trommler die Strecke und feuerten die Sportler kräftig an. Im Ziel wurden alle Marathonis von einer jubelnden Menge empfangen.

Der schnellste Einrafahrer bewältigte die Marathonstrecke mit ihren reichlich 400 Höhenmetern in einer Stunde und knapp 34 Minuten, nach  3 Stunden und 15 Minuten waren dann alle, bis auf die die abbrechen mussten, im Ziel. Insgesamt 48 Einradfahrer kamen ins Ziel, 16 davon in der Standard Klassen, die anderen in der Unlimited Klasse. Für eine Fahrerin endete das Rennen bereits in Zgorzelec mit einer Knöchelfraktur im Krankenhaus, alle anderen Stürze gingen zum Glück glimpflicher aus. Neben der Gesamtwertung wurde der Marathon für alle deutschen Teilnehmer als Deutsche Meisterschaft im Einradmarathon 2018 gewertet.

In der Standardklasse konnte die Marathonhochburg Düsseldorf ihre Stärke zeigen, Luis Albers aus Düsseldorf überquere bei den Herren als erster die Ziellinie, gefolgt von Jan-Luca Knetsch aus Lenting und Marek Tomecek aus Brno. Auch bei den Damen kam die Siegerin aus Düsseldorf, Lilli Albers siegte vor Lisa Herbst aus Zuffenhausen und Gerti Franz aus Lenting.

In der Königsklasse war die schnellste Dame Charlotte Leonhardt aus Dresden. In Vorbereitung auf den Marathon hatte sie sogar die sächsische Meisterchaft im Einradrennen am Vortag ausfallen lassen und auf die Verteidigung ihres Titels als sächsische Meisterin verzichtet. Dafür konnte sie auf der hügeligen Strecke von Görlitz sogar die alte Bestzeit aus Düsseldorf unterbieten. Hinter ihr kamen Helena-Phelicitas Wenk aus Erfurt und Ronja Bushuven aus Warendorf ins Ziel.

Bei den Herren kam der Sieger aus Hamburg, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 27 km/h siegte Markus Jansky aus Hamburg. Um die Plätze zwei und drei gab es über das ganze Rennen hinweg spannende Duelle, die letztendlich auch durch mehrere Stürze entschieden wurden. Niklas Lajewski aus Rostock holte sich Silber vor Łukasz Chornikowski aus Krakau.

Die neuen Deutschen Meister im Einradmarathon sind damit: Lilli Albers (Std w), Luis Albers (Std m), Charlotte Leonhardt (Unl w) und Markus Jansky (Unl m).

Vielen Dank an den Europamarathon Görlitz-Zgorzelec e.V. für die perfekte Organisation dieses tollen Events und für die Möglichkeit eine Deutsche Meisterschaft austragen zu können sowie an alle ehrenamtlichen Helfer, Polizisten und Soldaten für die Streckensicherung, die Verplegung und die komplette Organisation.

Gesamtwertung

Standard Damen

  1. Lilli Albers (Vanny Düsseldorf) 01:58:31.213
  2. Lisa Herbst (SSV Zuffenhausen) 02:07:04.790
  3. Gerti Franz (TSV Lenting) 02:54:13.697
  4. Katrin Kuhn (Wild Wheelz) 02:54:56.740
  5. Anne Marie Porth (TSV-Winsen) 03:06:52.307
  6. Lydia Albrecht (Einradclub Erfurt) 03:15:14.800

Standard Herren

  1. Luis Albers (Vanny Düsseldorf) 01:46:03.067
  2. Jan-Luca Knetsch (TSV Lenting) 01:54:45.923
  3. Marek Tomecek (TryOne Brno) 02:00:15.377
  4. Rüdiger Auernhammer (TSV Lenting) 02:08:00.783
  5. Jonas Pfannenstein (TSV Lenting) 02:10:11.227
  6. Peter Theeg (Motor Mickten-Dresden e.V.) 02:16:37.66

Unlimited Damen

Unl_w

  1. Charlotte Leonhardt (SV Motor Mickten-Dresden e.V.) 01:45:40.173
  2. Helena-Phelicitas Wenk (Einradclub Erfurt e.V.) 01:50:43.723
  3. Ronja Bushuven (RSG Warendorf-Freckenhorst) 01:52:28.190
  4. Lea Schulte (Lübecker Einradfüchse) 01:54:21.907
  5. Rebekka Wiedener (-) 01:56:23.423
  6. Luise Raithel (-) 02:01:04.127

Unlimited Herren

Unl_m

  1. Markus Jansky (Ride Triton) 01:33:47.520
  2. Niklas Lajewski (Uni Rostock) 01:42:37.750
  3. Łukasz Chornikowski (Ericsson Cycling) 01:43:04.673
  4. Malte Paschen (Ride Triton) 01:43:09.307
  5. Petr Ejem (-) 01:44:42.943
  6. Ferdinand Franz (TSV Lenting) 01:44:43.877

Deutsche Meisterschaft

Standard Damen

  1. Lilli Albers (Vanny Düsseldorf) 01:58:31.213
  2. Lisa Herbst (SSV Zuffenhausen) 02:07:04.790
  3. Gerti Franz (TSV Lenting) 02:54:13.697
  4. Katrin Kuhn (Wild Wheelz) 02:54:56.740
  5. Anne Marie Porth (TSV-Winsen) 03:06:52.307
  6. Lydia Albrecht (Einradclub Erfurt) 03:15:14.800

Standard Herren

  1. Luis Albers (Vanny Düsseldorf) 01:46:03.067
  2. Jan-Luca Knetsch (TSV Lenting) 01:54:45.923
  3. Rüdiger Auernhammer (TSV Lenting) 02:08:00.783
  4. Jonas Pfannenstein (TSV Lenting) 02:10:11.227
  5. Peter Theeg (Motor Mickten-Dresden e.V.) 02:16:37.66
  6. Tobias Pfannenstein (TSV Lenting) 02:18:33.017

Unlimited Damen

  1. Charlotte Leonhardt (SV Motor Mickten-Dresden e.V.) 01:45:40.173
  2. Helena-Phelicitas Wenk (Einradclub Erfurt e.V.) 01:50:43.723
  3. Ronja Bushuven (RSG Warendorf-Freckenhorst) 01:52:28.190
  4. Lea Schulte (Lübecker Einradfüchse) 01:54:21.907
  5. Rebekka Wiedener (-) 01:56:23.423
  6. Luise Raithel (-) 02:01:04.127

Unlimited Herren

  1. Markus Jansky (Ride Triton) 01:33:47.520
  2. Niklas Lajewski (Uni Rostock) 01:42:37.750
  3. Malte Paschen (Ride Triton) 01:43:09.307
  4. Ferdinand Franz (TSV Lenting) 01:44:43.877
  5. Johannes Helck (-) 01:46:09.547
  6. Finn Harwege (Circulum e.V.) 01:49:05.867

Links: