Mitmachaktion vom SV Motor Mickten auf AOK Plus Erlebnistag

Die Einradfahrer vom SV Motor Mickten in Dresden bekamen heute die Chance, unsere Sportart einem breiten Publikum vorzustellen. Beim AOK Plus Erlebnistag von 11 bis 18 Uhr auf dem Dresdner Altmarkt boten sie eine Mitmachaktion. Das Interesse war dabei so groß, dass teilweise sogar Schlange gestanden wurde. Und wer weiß, vielleicht finden einige ja den Weg in den Verein oder starten privat mit dem Einradfahren.

02.03.2024 – Einradworkshop in Dresden

Am ersten Samstag im März veranstaltet der Kinder- und Jugendzirkus KAOS in Dresden, wie auch schon im letzten Jahr, einen Einradworkshop. Dieser richtet sich an alle, die gerne Einrad lernen wollen, aber auch an die, die schon Fahren können und neue Tricks lernen wollen. Der Workshop läuft für Anfänger von 10 bis 13 Uhr und für Fortgeschrittene von 14 bis 18 Uhr. Für den fortgeschrittenen Kurs müssen diese Bedingungen erfüllt sein: sicheres Fahren und freies Aufsteigen, als auch kurzzeitiges Pendeln wäre super.

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Einrad-Ferienkurs an der VHS Dresden

In der ersten Ferienwoche bietet die VHS Dresden interessierten Kindern von 9 bis 14 Jahren wieder die Möglichkeit, das Einradfahren zu erlernen. Dienstag bis Freitag geht der Kurs über jeweils vier Stunden. Alle weiteren Infos gibt es bei der VHS Dresden.

Link: Einradfahren (ab 9 Jahre)

Das Einradforum – Die Quelle für Informationen rund ums Einrad schlechthin!

Viele werden es bereits kennen, manchen ist es vielleicht komplett neu und andere kennen nur die alte Version. Die Rede ist vom Einradforum Unicyclist.com sowie dessen Unterforum (Kategorie) dem Deutschen Einradforum.

Kurzer Abriss zur Geschichte des Forums

Die Anfänge des Forums gehen auf die Newsgroup-Zeit zurück, später ist ein richtiges Onlineforum daraus geworden. Gegründet wurde das Forum von Kevin Gilbertson, dem Erfinder von TinyURL. Noch vor der großen Social Media Welle war das der zentrale Ort im Internet um sich über das Einrafahren auszutauschen. Das blieb auch lange Zeit so. In den letzten Jahren ist dem Forum aber seine etwas altbackene Software immer mehr zu Verhängnis geworden. Ungeplante Serverumzüge und Softwareupdates brachten das Forum dann im Frühjahr nahezu vollständig zum erliegen.

Inzwischen hat das Forum eine moderne Software bekommen und ist auf neue Server umgezogen. Seit dem 25. September sind wir wieder online. Und das Beste ist: alle Inhalte sind erhalten geblieben. Man kann sich also durch fast 30 Jahre Material lesen.

Warum heute noch ein Forum?

… gibt es nicht Facebook, Instagram und Co? Ja klar, die gibt es und die erfüllen auch ihren Zweck. Schnell ein paar Bilder oder ein Video teilen, eine kurze Frage beantwortet bekommen, ein Event promoten, klappt alles prima. Schwierig wird es, wenn man konkrete Informationen sucht, oder es eine richtig Diskussion geben soll. Da stoßen die Social Media Plattformen schnell an ihre technischen Grenzen. Klar bekomme ich schnell beantwortet, ob Sattel XY auf Einrad Z passt und das auch immer wieder, auch wenn der hundertste mit der gleichen Frage kommt. Aber wenn ich wissen will, welche Nacharbeit an Gabel X nötig ist um eine Schlumpfnabe der Generation Y nebst Scheibenbremse zu montieren? Vielleicht findet sich jemand, der die Frage tatsächlich beantwortet. Aber schon, wenn ich diese antwort in 5 Wochen noch einmal nachlesen will, oder jemand anderes das gleiche Problem hat und die Lösung sucht, wird es wirklich schwierig. Im Forum sind solche Informationen viel einfacher zu finden. Sie werden thematisch sortiert abgespeichert, kategorisiert, untereinander verlinkt. Nahezu jedes am Markt erhältliche Teil wurde dort schon besprochen und ich kann die Informationen dazu nachlesen. Zu jedem erdenklichen Problem, ob es nun was technisches ist, oder ein Trick der nicht klappt, gibt es eine passende Diskussion mitguten Erklärungen und hilfreichen Bildern. Außerdem sind die Meisten unserer Bekannten Einradhersteller und Verkäufer dort auch vertreten und beantworten Fragen zu ihren Produkten. Reinstöbern lohnt sich also immer. Und wenn ihr das nächste Mal eine Frage habt, sucht einfach mal im Forum nach der passenden Antwort. Es findet sich bestimmt was. Und wenn nicht: stellt die Frage einfach dort, dann haben auch andere, die in einem Jahr vor der gleichen Frage stehen etwas davon.

Endlich wieder Einradtraining

Langsam beginnen vielerorts wieder die ersten Einradtrainings, wenn auch unter Einhaltung spezieller anstands- und Hygieneregeln und ohne Zugang zu den Turnhallen.

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Leipzig, 15. Mai 2020

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Unser Freitags-Training darf nun auf Grund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen nicht in unser Turnhalle stattfinden. Sportliche Aktivitäten unter dem freien Himmel sind aber wieder erlaubt!

Ein kleiner Teil unserer Gruppe hat sich am Freitag im Stadtpark Rabet getroffen und hat gemeinsam (natürlich mit Abstand) ein paar Runden gedreht.

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Kultusministerium lenkt ein: Einradfahren endlich erlaubt!

Heute erreichte mich die freudige Nachricht, dass Einrad AGs an sächsischen Schulen jetzt endlich erlaubt sind. Das mag für manchen seltsam klingen, aber tatsächlich war es bisher verboten Einradfahren als Ganztagsangebot (GTA) anzubieten.

Vorgeschichte

Was war geschehen? Zum RTB in Chemnitz 2017 erreichte mich ein Hilferuf aus dem nahegelegenen Lichtenau. Dort gab es bereits über mehrere Schuljahre eine kleine aber feine Einrad AG, die sich wachsender Beliebtheit erfreute und auch immer wieder schöne Auftritte in der Region hatte. Ursprünglich an der Grundschule Niederlichtenau gegründet, trainierte die Gruppe jetzt an der Oberschule Oberlichtenau. Die Schüler und Eltern waren begeistert von dem Angebot und auch die regionale Presse (Freie Presse) berichtete über die Gruppe und ihre Auftritte.

2017 bekam das Ganze aber einen herben Dämpfer: In Lichtenau flatterte Post vom Amt ein. Das Kultusministerium informierte Bürgermeister und Schule darüber, dass das Einradfahren als GTA nicht gestattet und die Gruppe aufzulösen sei. Da konnte auch der Bürgermeister nichts bewirken. Wenige Wochen vor der geplanten Teilnahme an den Ostdeutschen Meisterschaften stand die Gruppe vor dem Aus.

Diskussionen mit den Ämtern

Was sich wie ein schlechter Scherz oder Missverständniss anhörte, sollte sich aber als voller Ernst herausstellen. Als Landesvertreter Sachsen ging ich also in die Spur, um das Amt zu überzeugen. Da ich mit einer Lehrerin zusammenlebe, wusste ich, an welche Stellen ich mich wenden musste. Über die Regionalstelle Chemnitz der Sächsischen Bildungsagentur (SBAC, inzwischen Landesamt für Schule und Bildung LaSuB) im Referat für Ganztagsangebote waren schnell die verantwortlichen Stellen für diese Entscheidung ermittelt und ich konnte das Anliegen mit der Referatsleitung für Schulartübergreifende Angelegenheiten im Kultusministerium (SMK) in Dresden Diskutieren.

Eigentlich sollte es nicht schwer sein, das Kultusministerium zu überzeugen. Die Argumente für das Einradfahren sind ja leicht erklärt. Was sollte man da noch dagegen haben? Sicherheitsbedenken? Schnell ausgeräumt. Die Fallhöhe von einem Einrad (Höhe Nabe) ist ja noch geringer als die von einer gewöhnlichen Schulsportbank und wenn die Kinder in den Pausen über den betonierten Hof rennen ist es allemal gefährlicher.

Die Argumente

Die sachlichen Argumente wähnte ich in jedem Falle auf meiner Seite. Gemäß Sächsischer Ganztagsangebotsverordnung (SächsGTAVO) sollen die Angebote zur „individuellen Förderung von Kindern mit Entwicklungsbesonderheiten“ beitragen und „übergreifenden Kompetenzen“ stärken sowie „Prävention von Schwierigkeiten im Lernen oder im Verhalten“ leisten und bei „sozialen Problemlagen“ unterstützen. Die Schüler sollen die Gelegenheit erhalten, „Interessen, Talente und Neigungen zu entdecken bzw. zu entwickeln und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.“[1] Empfohlen werden unter Anderem „Angebote zur Erhöhung der Aufmerksamkeit und Konzentration“[4], beispielsweise „spiel-, sport- und bewegungsorientierte Angebote“[1]. Die Ergebnisse verschiedener Motoriktests an Schulen (z.B. KOMPASS[2], DMT 6-18[3], etc.) zeigen, dass viele Kinder heute motorische Defizite aufweisen und es nötig ist, an dieser Stelle gezielt zu Schulen.
Die ständigen Banlance- und Ausgleichsbewegungen beim Einradfahren stärken die Autochthone Rückenmuskulatur (Stützmuskulatur der Wirbelsäule) und beugen somit Rückenbeschwerden vor, die in unserer „sitzenden Gesellschaft“ zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten zählen.

Einradfahren schult Konzentration/ Fokussierung und Durchhaltevermögen und deckt sich somit mit den Anforderungen an GTAs und kann sich positiv auf das Lernverhalten der Kinder auswirken. Besonders bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefiziten (ADS) werden Sportarten empfohlen, die „der Bewegungsfreude nachkommen, das Selbstwertgefühl stärken, Selbststeuerung und Selbstkontrolle fördern, die Körperbasissinne ansprechen und stimulieren“[4] sowie  „ein hohes Maß an Selbstwahrnehmung, -steuerung und -kontrolle“[5] benötigen. Hier wird das Einradfahren in verschiedenen Quellen explizit empfohlen.[4][5]

„Wenn die Kinder im Zirkus Selbstbewusstsein bekommen, trauen sie sich in der Schule mehr zu“ heißt es auf der Seite von Zirkus macht Stark[6]. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat dies erkannt und fördert daher mit diesem Projekt bundesweit Zirkuspädagogische Projekte, darunter auch mehrere Projekte mit Einradfahren im Freistaat Sachsen. Ziel ist hier die „Stärkung des Selbstwertgefühls durch Anerkennung für das erreichte Können, selbstbestimmtes Handeln und Selbstmotivation durch aktive Auseinandersetzung mit sich selbst“ sowie „der Erwerb sozialer Kompetenzen […] z. B. Teamgeist, Rücksichtnahme und Bereitschaft zur Konfliktlösung, Respekt vor der Persönlichkeit der Mitartisten und eine eigene Standortbestimmung in der Auseinandersetzung mit anderen und der Welt.“[6]

Das Japanische Bildungsministerium empfiehlt in seinen Richtlinien für die physische Entwicklung, dass Schulen Einräder, Stelzen und Hula-Hoop-Reifen anbieten sollen um das Balancegefühl und die Rumpfmuskulatur zu stärken. Die Japanische Lotteriegesellschaft finanziert jährlich bis zu 2.000 Einräder für Schulen.  Fast alle Grundschulen in Japan bieten ihren Schülern für die Hofpausen zahlreiche Einräder.

Diese Argumentation lässt sich noch um einiges Verlängern. Auch bezüglich des geringen Verletzungsrisikos lässt sich viel Argumentieren. Eigentlich müsste sich das Kultusministerium ein Beispiel an Japan nehmen, wenn es den die selbstgesteckten Ziele erreichen und den eigenen Ansprüchen gerecht werden wollte. Trotzdem stand am Ende der Diskussion mit dem Kultusministerium weiterhin das Verbot des Einradfahrens als GTA.

Wie argumentiert das Kultusministerium?

Grundsätzlich stimmt man diesen Argumenten natürlich auch im Kultusministerium zu. Der Knackpunkt war ein ganz anderer: Das Kultusministerium Sachsen hat gemeinsam mit der Unfallkasse Sachsen 2012/13 eine Liste von Sportarten für den Schulsport (nachlesbar in der Handreichung „Sicherer Schulsport“) erarbeitet, welche generell oder unter bestimmten Auflagen zulässig sind. Das hat in erster Linie versicherungstechnische Hintergründe. Was nicht auf der Liste steht, ist nicht zulässig. Es stehen dort zwar weitaus gefährlichere Sportarten aufgelistet (z.B. Abfahrtsski), aber unsere Randsportart hatte es bis dato nicht auf die Liste geschafft. Das Kultusministerium sagt aber: „Im Rahmen der Ganztagsangebote von Schulen soll der sportfachliche Bezug zum Unterrichtsfach Sport gewahrt werden. Deshalb begründet sich die Liste der förderfähigen Sportarten (von 2012/2013) im Rahmen von Ganztagsangeboten durch die Lehrplansportarten und in den Festlegungen, welche in der Handreichung „Sicherer Schulsport“ (Unfallkasse Sachsen und Kultusministerium) fixiert worden.“[7] Kurzum: nur was auch im Schulsport zulässig ist, kann auch als GTA angeboten werden.

Was ist die Konsequenz daraus?

Einradfahren war somit als GTA (Schul-AG) in Sachsen nicht zulässig. Einräder oder externe Trainer konnten nicht mit dem GTA Budget finanziert werden. Schulen empfahl ich daher, entweder den Träger des Angebots zu ändern (Hort oder Sportverein) oder keine Einrad AG anzubieten, sondern Balance und Koordination (so etwas steht in der Liste) und die Einräder über den Förderverein (sofern vorhanden) zu finanzieren.

Was hat sich jetzt geändert?

Die Lichtenauer wollten das so nicht auf sich sitzen lassen, auch, wenn sie vorerst mit einer Sondergenehmigung „Bestandsschutz“ genossen. Gemeinsam mit Schule und Trainer ging man auf den Bürgermeister zu, welcher sich für das Einradfahren stark machte. Ihnen ist gelungen, woran ich schon nicht mehr geglaubt hab: Einradfahren wurde in die Liste der zulässigen Sportarten aufgenommen und ist damit ab kommendem Schuljahr an allen sächsischen Schulen in Zuge der Ganztagsbetreuung erlaubt.

An dieser Stelle möchte ich daher noch einmal allen Beteiligten danken, die sich hierfür stark gemacht haben, allen voran dem Bürgermeister Andreas Graf und dem Trainer Ulrich Köhler, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben und das Kultusministerium hier zum Einlenken bewegen konnten.

Anmerkungen:

Neue Rad- und Reifengrößen – ein Überblick

Die Auswahl an Rad- und Reifengrößen hat sich in letzter Zeit mal wieder vergrößert. Manch einer wird sich vielleicht freuen, manche sind vielleicht auch verwirrt und wieder andere tun  das nur als reine Marketingaktion der Fahrradindustrie ab. Fahrradindustrie ist in dem Falle ein gutes Stichwort, denn letztendlich hängen wir mit unserer Reifenauswahl von den Fahrradherstellern ab. Kaum ein Reifen wird extra fürs Einrad produziert. Reifengrößen, die gerade bei den Fahrradfahrern im Trend liegen, bieten dann meist eine bessere Auswahl als Größen, die es im Zweiradbereich eher selten gibt. Das Spektrum an Radgrößen ist ist beim Einrad aber sowieso größer, da die Radgröße unsere Übersetzung bestimmt, während die Fahrradfahrer einfach die Gänge wechseln können. Somit sind Reifengrößen, die bei uns typisch sind teilweise im Fahrradbereich absolute Exoten.

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Bericht – Einradtour am Karl-Heine Kanal — Einradhockeyteam Leipzig

Montag den 4. April 2016 Gestern gab es am Karl-Heine Kanal in Leipzig eine Einradtour. 9 Einradfahrer haben sich im Lindenauer Hafen versammelt und haben gemeinsam das Ziel – den Eisausschank im Clara-Zetkin Park erreicht.

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