Bericht 14. Europamarathon 28.05.2017 Görlitz

Beim diesjährigen 14. Europamarathon in Görlitz/ Zgorzelec bekamen erstmals auch wir Einradfahrer die Chance an den Start zu gehen. Während andernorts seit Jahren versucht wird einen Ersatz für den Düsseldorf-Marathon zu finden und alle Veranstalter abblocken, waren die Organisatoren in Görlitz schnell begeistert. Das mag zum Einen daran liegen, dass der Europamarathon mit Skaten, Handbiken, und Tretroller bereits ein recht buntes Spektrum an Sportarten im Portfolio hatte, zum Anderen wird der Marathon in Görlitz von den Lauffreunden des dortigen Marathonvereins organisiert und nicht von einem kommerziellen Großveranstalter. Anfangs war man sich beim Veranstalter zwar noch etwas unsicher, ob die Strecke mit ihren Anstiegen und Abfahrten auch mit dem Einrad zu bewältigen sei, aber was für die Skater fahrbar ist, sollte für uns auch kein Problem darstellen. So stand also einer Teilnahme nichts mehr im Weg. Aus Organisatorischen Gründen starteten wir auf der gleichen Strecke wie die Skater, also auf der Halbmarathondistanz. Trotzdem kamen 42 Starter zusammen.

Die meisten Fahrer fanden sich bereits am Samstag in Görlitz ein und trafen sich abends zur Pastaparty. Eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit gab es in der als Aula des örtlichen Gymnasiums genutzten gotischen Annenkapelle. Von dort waren es nur wenige Meter bis zum Start. Das Wetter bot am Marathontag strahlenden Sonnenschein und sehr warmes Wetter, da war es gut, dass unser Start bereits um 9 Uhr erfolgte.

Wie angekündigt war die Strecke nicht flach, sondern hatte einige kleine Anstiege zu bieten nichts was zu steil gewesen wäre, aber die Durchschnittsgeschwindigkeiten sollten somit unter denen von Düsseldorf liegen. Während wir auf der ersten Hälfte teilweise Gegenwind hatten, ging es auf der zweiten Hälfte mit dem Wind im Rücken etwas schneller. Streckenführung, Ausschlilderung, Absperrung und Asphaltqualität ließen kaum Wünsche offen. Das ist auf jeden Fall eine abwechslungsreiche Strecke.

Schnellster Fahrer war Maksym Siegienczuk mit einer Zeit von 0:47:29,217 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,36 km/h. Der letzte Fahrer überquerte die Ziellinie nach 2:04:20,083. Die jüngste Starterin war gerade einmal 12 Jahre als und startete auf einem 20-Zoll-Einrad. Trotzdem konnte sie zwei Starter auf weitaus größeren Rädern hinter sich lassen.

Alles in Allem war das ein sehr gelungener Auftakt für uns Einradfahrer beim Europamarathon. Sowohl die Fahrer als auch die Organisatoren waren sehr zufrieden. Nach Gesprächen mit dem Vereinspräsidenten stehen die Zeichen gut, dass wir nächstes Jahr auch die volle Marathondistanz in Angriff nehmen können. Diese Strecke führt dann auch durch Zgorzelec, den Polnischen Teil der Stadt.

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