Ausführlicher Bericht vom Rennwochenende bei der Salzkammergut Trophy

So liebe Einradfreunde, hier noch einmal ein ausführlicherer Bericht von der Salzkammergut Trophy, einem der Highlights schlechthin im europäischen Rennkalender, sowohl für die Mountainbiker als auch für die Geländeeinradfahrer.


Foto: (c) Martin Bihounek (bikeboard.at)

Die Wochen vor der Trophy war es sehr warm und trocken, nur am Mittwoch hatte es in Bad Goisern stark geregnet. Somit hatten die Strecken zum Marathon am Samstag eigentlich Idealbedingungen und die Strecke war so trocken wie selten. Am Renntag selbst war es ebenfalls trocken, aber sehr heiß.

Von den 7 Strecken die zur Trophy angeboten werden und die bis zu 211km mit 7049hm reichen, durften die Einradfahrer wieder bei zwei Strecken Starten: Die G-Strecke mit 22,1km und 688hm für alle bis 29″ ohne Getriebe und die F-Strecke mit 37,9km und beachtlichen 1.114hm für alle Getriebefahrer. Auf der G-Strecke gab es 54 Meldungen, davon 5 Sachsen, auf der F-Strecke waren 6 Starter gemeldet. Insgesamt hat die Trophy wieder einen neuen Teilnehmerrekord mit wohl über 5.500 Meldungen für das gesamte Wochenende und 4.484 Startern aus 45 Nationen zum Rennen am Samstag aufgestellt.

11:55 Starteten die Einradfahrer mit Getriebe auf der F-Strecke. Es wurden wieder Sensationelle Zeiten gefahren und die ersten waren sogar schneller als die letzten auf der G-Strecke. Ben Soja (AUT) sicherte sich mit 2:08:36 Platz 1, mit 2:24:21 erreichte Joachim Schörg (AUT) Platz 2 vor Medard Siegienczuk (POL) mit 2:31:05. Dabei haben sie auch zahlreiche Mountainbiker hinter sich lassen können. Rechnet man die Zweiradfahrer mit ein, so hat Ben Platz 74 bei den Herren belegt und konnte somit sensationelle 254 Mountainbiker (und 5 Einradfahrer) hinter sich lassen!

Der Start für die Einradfahrer auf der G-Strecke erfolgte dann 12:25. Auch hier konnten zahlreiche Fahrradfahrer überholt werden. Platz 1 sicherte sich bei den Herren Florian Rabensteiner (ITA) mit einer sensationellen Zeit von 01:21:19, gefolgt von Stefan Rabensteiner (ITA) mit 1:25:12 knapp vor Christian Hörner (GER) mit 01:25:55. Bei den Damen ging der Sieg an Laura Baumgartner (ITA) mit 1:37:10 ganz knapp vor Jana Tenambergen (GER) mit 01:37:29 gefolgt von Maria Maierhofer (AUT) mit 01:41:16. Auch für die Sachsen war es ein Erfolgreiches Rennen: Schnellster Sachse war Stefan Lauer, der mit 1:44:55 14. in seiner Altersklasse und 21. bei den Herren wurde. Ebenfalls unter 2 Stunden ist Anna-Maria Dietze gefahren, die mit 1:56:43 Platz 8 bei den Damen belegte. Eric Hilprecht wurde mit 2:15:28 39. bei den Herren und 22. seiner AK, dicht gefolgt von Thomas Schmidt der mit 2:27:09 40. bei den Herren und 14. seiner AK wurde. René Lauer erreichte das Ziel als 41. bei den Herren und 23. seiner AK mit einer Zeit von 2:43:52. Anna-Maria hat es damit natürlich gleich wieder in die Lokalpresse geschafft.

Am Abend gab es dann ein starkes Gewitter und auch in der Nacht hat es nochmal ordentlich geregnet. Am Morgen vor dem Downhillrennen waren die Täler wolkenverhangen. Doch auch, wenn es bis zum Start um 9 aufklarte, hatte die 4,1km lange anspruchsvolle Strecke mit ihren 500hm nichts mehr von den Idealbedingungen, wie sie die Sportler an den beiden Trainingstagen vorfanden. Als sich das Feld in mehreren Startblöcken in Bewegung setzte, fanden die Fahrer viel Schlamm vor und an Grip war an vielen stellen nicht mehr zu denken. Und so hat dann auch manch einer mehr geschoben als er sich eigentlich erhofft hatte. Dies hinderte die Spitzenfahrer natürlich nicht daran, wieder phänomenale Zeiten zu fahren. Platz 1 bei den Herren ging an Lukas Huber (ITA), der das Ziel in 8:21,8 erreichte, Florian Rabensteiner schaffte mit 8:30,1 Platz 2 vor Jakub Rulf (CZE) mit 8:38,1. Bei den Damen siegte Vera Hofer (ITA) mit 10:11,3 vor Laura Baumgartner (ITA) mit 10:13,6 und Cornelia Panozzo (AUT) mit 11:31,5. Anna-Maria Dietze erreichte bei ihrem ersten Downhillrennen überhaupt Platz 28 (von 39) bei den Damen und wurde mit 17:35,4 21. ihrer Altersklasse. Mit 32:53,2 wurde Eric Hilprecht 66. und somit letzter bei den Herren. Einen schönen Bildbericht vom Downhill gibt es bei Bikeboard.at.

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